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Februar 2002

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Grün schützt vor Strahlen nicht

Wissenschaftler und Umweltschützer attackieren die neue Strahlenschutzverordnung. Denn sie verschlechtert den Schutz der Bürger und misst in Ost und West mit zweierlei Maß.

Je mehr verbrauchte Güter in den Rohstoffkreislauf zurückfinden, desto besser. Diese grüne Maxime gilt auch im nuklearen Kontext: Materialien aus Kliniken und stillgelegten Kernkraftwerken - behaftet mit dem Ruch, schwach radioaktiv zu sein verschwinden im Prozess der Rohstoffverarbeitung und tauchen, gestreckt und befreit vom Makel, wieder bei uns auf. In der Stahlpfanne

kann bald was sein und in der Zahnspange, vielleicht auch im Reißverschluss oder im Schraubenzieher, im Fahrrad unter uns und in der Betondecke über uns. Auch ohne Katastrophen kann der Alltag im aussteigenden Atomstaat uns das Leben schwer machen. Vor zu viel Strahlung soll uns deshalb eine neue Strahlenschutzverordnung bewahren. Aber tut sie das? Seit die "StrSchV" am 1. August 2001 in Kraft trat, reißt die Kritik an ihr nicht ab.

Zum Schutz gegen ionisierende Strahlung legt fast jeder Staat Grenzwerte fest. Dies bedeutet jedoch nicht, dass unterhalb dieser Schwelle die Strahlung ungefährlich ist. Ähnlich einem Maschendrahtzaun, der ein verstrahltes Gebiet zwar gegen das Betreten sichert, jedoch die Strahlungsgefahr trotzdem nicht eingrenzt, genügt ein Grenzwert nur dem Gesetz. Seit man die Gefährlichkeit radioaktiver Strahlen für die menschlichen Zellen entdeckt hat, wird weltweit über die Grenzen und Werte der Grenzwerte gestritten. "Wer", so fragte schon Albert Schweitzer, "hat überhaupt das Recht, Grenzwerte festzulegen?"

In der neuen Festsetzung der jährlichen Belastungsgrenze sieht Sebastian Pflugbeil, Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz, "Augenwischerei": Der Dosisgrenzwert für die Bürger liegt künftig bei 1 Millisievert (mSv) im Jahr, egal ob sie in der Nähe oder weit entfernt von einem AKW leben oder arbeiten. Dieser Wert ist für die Menschen fern der Meiler, also für die Mehrheit der Deutschen, eine deutliche Verschlechterung: In der alten Verordnung lag die Belastungsgrenze im Staatsgebiet bei 0,6 mSv pro Jahr: 0,3 mSv für Nahrung (Ingestionspfad) und 0,3 mSv für Luft (Inhalationspfad). Für die Kritiker stellt sich die Frage, welcher Entwicklung denn die restlichen 0,4 mSv Rechnung tragen sollen.

Physiker Pflugbeil ist irritiert: "Aus den neuen Grenzwerten ergibt sich die Befürchtung, dass eine weiträumige Verbreitung von Radioaktivität aus Atomanlagen erfolgen könnte." Diese Vermutung teilt auch sein Kollege Alfred Körblein am Münchner Umweltinstitut. Argwohn und Unverständnis ebenso bei den Internationalen Ärzten für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW), dem OttoHugStrahleninstilut in Bonn, dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), den Gewerkschaften, Greenpeace und Robin Wood.

Die neue Verordnung kann sich allerdings eines emanzipatorischen Elements rühmen: Während Frauen in der Schwangerschaft früher keinen Zutritt zum Kontrollbereich hatten, der den inneren Sperrbereich des Reaktors umgibt, dürfen sie jetzt das werdende Leben der unsichtbaren Gefahr aussetzen. Wie es dazu kam? Die Erklärung führt uns nach China, zur Weltfrauenkonferenz in Peking 1995. Dort wurde der Begriff des "Gender Mainstreaming" geboren, der die Gleichstellung von Mann und Frau in allen Politikbereichen verankern will. Der Strahlenschutz sei, so die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Gila Altmann, als Pilotprojekt der "Brainstorminggruppe Gender Mainstreaming" ausgewählt worden, weil es sich um einen Fall handle, bei dem man sich zwischen "zwei Rechtsgütern mit Verfassungsrang" bewege: Rechtsgut "Schützenswertes ungeborenes Leben" und Rechtsgut "Gleichstellung im Beruf".

Schutz vor Strahlung oder Chancengleichheit? Diskriminierung hie oder Diskriminierung da? Zwar sorgte die Aufhebung des Zutrittsverbots für Schwangere für heftige Zusammenstöße im Vorfeld, doch schließlich setzten sich Simone Probst, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, und Renate Sefzig, Vorsitzende der Unterabteilung Strahlenschutz des Umwellministeriums, durch. Letztere begründete ihre Haltung mit dem Beispiel einer Studienkollegin: Diese habe, nachdem sie schwanger geworden war, in den Monaten bis zur Geburt nicht mehr an ihrer Diplomarbeit arbeiten können, weil dazu ein Aufenthalt im Kontrollbereich notwendig gewesen wäre. Ihre Kollegin habe, so Renate Sefzig, vor der Entscheidung gestanden, "ihr Studium abzubrechen oder ihr Kind abzutreiben".

Angesichts der Frauenargumente kann der Mann Alfred Körblein nur den Kopf schütteln: "Die Schädigung am ungeborenen Leben wird sträflich unterbewertet. Die zulässige Belastung von 1 mSv für den Embryo ist unverantwortlich." Er verweist auf das Jahr nach Tschernobyl: Damals hatte sich die Zahl der Totgeburten in den bis 1 mSv belasteten Regionen Bayerns verdoppelt. Die neue Verordnung spricht nicht von Röntgenstrahlen und kaschiert damit die Gleichung, die sich zeigen würde: 1 Millisievert entspricht ungefähr 40 Röntgenaufnahmen des Brustkorbs. Als Faustregel gilt, dass Föten zehnmal strahlenempfindlicher sind als Erwachsene. In der Medizin wird das Röntgen von Schwangeren vermieden, seit die britische Epidemiologin Alice Stewart nachgewiesen hat, dass eine einzige Röntgenuntersuchung für das Neugeborene ein signifikant erhöhtes Leukämierisiko schafft, noch bevor es zehn Jahre alt ist.

Für beruflich Strahlenexponierte ist der neue Dosisgrenzwert ein Entgegenkommen: Statt bisher 50 sind es jetzt 20 Millisievert, die man ihnen jährlich zumuten darf. Eine parallele Senkung des Grenzwerts für die Bevölkerung im Falle eines beherrschbaren Unfalls -"Auslegungsstörfall" genannt - blieb aus: Hier wurde der Grenzwert bei 50 Millisievert eingefroren. "Das ist", so muss auch Jürgen Trittins Pressesprecher Michael Schroeren zugeben, "eine deutliche Schwachstelle und rational nicht nachvollziehbar. " Es war der Bundesrat, der auf diesem Beschluss beharrte.

Beim Vergleich der Strahlenschutzverordnungen von 1989 und 2001 tritt außerdem zutage, dass die Organdosisgrenzwerte für Keimdrüsen, Gebärmutter, Knochenmark, Schilddrüse, Knochenoberfläche, Dickdarm, Lunge, Magen, Blase, Brust, Leber und Speiseröhre für die Mehrzahl strahlenexponierter Personen in wesentlichen Punkten auf mehr als das Dreifache angestiegen ist: für die Gebärmutter von 15 auf 50 mSv, für die Schilddrüse von 90 auf 300 mSv. Von der Verordnung ausgenommen sind die noch nicht sanierten Bereiche der Wismut-Region im Erzgebirge. Aus der Wismut bezog die Sowjetunion zu DDR-Zeiten Uran, bis heute türmen sich dort die strahlenden Halden. Die Wismut galt als Staat im Staat, der Alkohol war spottbillig, der Trabi wurde pünktlich geliefert, und die Lebenserwartung lag bei 55 Jahren. Wer die Wismut verlassen wollte, um sich innerhalb der DDR zu bewegen, bedurfte die ersten Jahre einer Reisegenehmigung. Bei der Wiedervereinigung erbte die Bundesrepublik ein hoch verseuchtes Gelände, wollte aber von vornherein die Sanierungskosten niedrig halten: Im Einigungsvertrag wurde festgelegt, dass für die Wismut-Region ohne zeitliche Begrenzung die Strahlenschutzverordnung der DDR gilt. Als ob das Immunsystem der Bevölkerung des Ostens aus der Vergangenheit gestärkt hervorgegangen sei, mutet man den Ossis weiter Grenzwerte zu, die für Leber und Lunge um das 55,6fache, für Knochenmark um das 166,7fache über den neuen Werten des Westens liegen.

Die Verordnung befasst sich auch mit der Abfallverwertung, einem alten grünen Thema. Gemessen werde hier, sagt Diplomingenieur Heinrich Messerschmidt aus Lüchow, mit zweierlei Maß. Da gibt es einerseits die genehmigungsfreie Freisetzung von Strahlenmüll in die Umwelt, andererseits die kontrollierte Ableitung von Abwässern und Emissionen aus Strahlenschutzbereichen: Erstere kann Letztere in der Konzentration der Radionuklide jetzt 100- bis 100 000-fach übersteigen. Es war Heinrich Messerschmidt, der als Erster das Bundesumweltministerium auf diesen Missstand hinwies. "Es ist", sagt er, "nicht zu verstehen, wie die Verantwortlichen der Strahlenschutzverordnung auf einen in sich so extrem widersprüchlichen Umgang mit der Radioaktivität kamen." Trittins Pressemann Schroeren mildert ab: "Hier existieren zum Teil irrationale Ängste. In einem AKW strahlt nicht jeder Stein und jedes Eisen, und ab dem Kontrollbereich ist sowieso alles Sondermüll." Und: "Bisher war das Sache der Länder, jetzt gibt es immerhin erstmals ein Bundesgesetz! "


Schwangere im Kontrollbereich

Das Ministerium für Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit schickte uns diese Stellungnahme:

In der neuen Strahlenschutzverordnung beginnt der Kontrollbereich bereits bei Expositionen von mehr als 6 mSv und einer Aufenthaltszeit von 2000 Stunden im Kalenderjahr In der früheren StrSch V begann der Kontrollbereich erst bei möglichen Expositionen von mehr als 15 mSv Die Ausweitung des Kontrollbereiches in der Novelle fuhrt dazu, dass künftig deutlich mehr Arbeitsplätze im Kontrollbereich liegen, als dies bislang der Fall ist. Betroffen sind dabei insbesondere auch Arbeitsplätze in Arztpraxen und Krankenhäusern, an denen vorwiegend Frauen arbeiten. (..) in der früheren StrSchV gab es keine ausdrückliche Festlegung eines Grenzwertes für das ungeborene Kind.

Daher sollte der Schutz des ungeborenen Lebens mittelbar durch eine Regelung erreicht werden, die verhindern sollte, dass schwangere und stillende Frauen erhöhter Strahlung in Kontrollbereichen ausgesetzt werden. (..) Im Ergebnis wurde damit für schwangere Frauen lediglich ein Schutzniveau von 15 mSv effektiver Dosis im Jahr erreicht. Demgegenüber enthält die neue StrSch Vjetzt ausdrücklich, wie in der Euratom-Richtlinie 96129 bestimmt, einen Grenzwert von 1 mSv für den Fötus. Durch diese Vorschrift wird das ungeborene Kind unmittelbar geschützt und nicht erst mittelbar durch Regelungen, die sich auf die werdende Mutter beziehen. Vor diesem Hintergrund konnte auf ein generelles Betretensverbot von Kontrollbereichen für schwangere Frauen verzichtet werden. Zudem darf schwangeren Frauen der Zutritt zu Kontrollbereichen nur erlaubt werden, wenn der fachkundige Strahlenschutzverantwortliche oder der Strahlenschutzbeauftragte dies gestattet.

Die sträfliche Abfall-Toleranz könnte folgendes Szenario entstehen lassen: Ein Unternehmen produziert Abwasser aus einem Strahlenschutzbereich mit einem Tritiumgehalt, der dicht unterhalb der Freigrenze von einer Milliarde Becquerel pro Liter liegt. Derart verseuchtes Wasser darf es nicht ins Abwassernetz einspeisen. Dem Unternehmer greift hier aber die neue Strahlenschutzverordnung unter die Arme: Er kann das Tritiumwasser in einen Tankwagen füllen und in der Nachbarschaft an, sagen wir, eine Fabrik für Babynahrung verkaufen. Er kann sie auch auf dem nächsten Acker auskippen. Beides würde sich außerhalb des Geltungsbereichs der Verordnung abspielen und wäre durchwegs legal. Pflugbeil lakonisch-. "Völlig inre!"

Höhere
Radioaktivität
für Ossis

Das radioaktive Recycling ist nicht neu: Seit etwa 30 Jahren betreibt die Gießerei Siempelkamp in Krefeld eine Weiterverwertung strahlender Metallteile. Und in Sondermüllverbrennungsanlagen kann verstrahlte Molke in Rauch aufgehen. Erlaubt ist die Beigabe radioaktiver Stoffe nicht nur bei der Herstellung von Konsumgütern und Arzneimitteln, sondern auch bei Pestiziden und Kunstdünger. Nachfragen der Gesellschaft für Strahlenschutz bei verschiedenen Firmen sowie im Landwirtschaftsministerium ergaben, dass es bis heute nicht einen einzigen Fall gibt, in dem radioaktive Stoffe zugesetzt werden oder werden sollen. Warum also ein solcher Paragraf?

Sebastian Pflugbeil fand noch andere Ungereimtheiten:

  • Es gibt keine Regelungen über die Ein- und Ausfuhr von abgereichertem Uran, wie es in Flugzeugen als Gewichtsausgleich und in Sprengköpfen als Härter vorkommt.
  • Die gemessene Körperdosis einer im Reaktorkontrollbereich beschäftigten Person muss nicht am Tagesoder Wochenende, sondern erst nach neun Monaten dem Überwachungspersonal vorliegen.
  • Die Senkung des Grenzwerts der effektiven Dosis auf 20 Millisievert pro Jahr gilt erst ab 13. Mai 2005.

Zu guter Letzt lässt sich die deprimierende Bilanz doch noch mit einer unerwarteten Nachricht aufhellen: Alfred Körblein vom Münchner Umweltinstitut hat nach Jahren der Verunglimpfung endlich Anerkennung erhalten. Der Physiker hatte, unterstützt von IPPNW, immer wieder auf die Schwächen der so genannten Michaelis-Studie der Universität Mainz hingewiesen, nach der für Kinder in der Umgebung eines Reaktors keine erhöhte Leukämiegefahr bestehe. Körblein hatte kritisiert, dass stillgelegte Kernkraftwerke und Forschungsreaktoren in die Studie mit einbezogen worden waren. Im Nahbereich der aktiven AKWs fand er eine Erhöhung der Krebsrate bei Kleinkindern um 53 Prozent. Jetzt hat das Bundesamt für Strahlenschutz beschlossen, Körblein in die Planung einer neuen Studie einzubeziehen.

Claus Biegert
Recherche: Geseko v Lüpke

KOMMENTAR

Ignoranz und Arroganz

 

Die neue Strahlenschutzverordnung der rot-grünen Bundesregierung hat fatale Konsequenzen.

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Dr. Sebastian Pflugbeil Physiker mit Arbeitsschwerpunkt Medizin und Mitbegründer des Neuen Forums sowie Minister a. D. Seit 1999 Präsident der 1989 gegründeten Gesellschaft für Strahlenschutz in Berlin.

Über mehrere Monate hagelte es scharfe und völlig berechtigte Kritik auf den grünen Umweltminister - er ließ es hageln und seine Beamten werkeln. Es gab mehrere Versuche, die Diskussion mit dem Ministerium im Detail zu führen - der Verlauf und das Ergebnis dieser Diskussionen waren niederschmetternd. In der ganzen Bundestagsfraktion der Grünen hat sich nicht ein einziger Abgeordneter der wirklich brisanten Thematik angenommen.

1989 hatten die Grünen vergebens gefordert, die neuen Erkenntnisse zum Strahlenrisiko zu berücksichtigen und die Grenzwerte auf ein Zehntel zu senken. Heute wird der Grenzwert für beruflich Strahlenexponierte nur auf ein 2,5tel verringert - mit grüner Beteiligung und wider besseres Wissen.

Es ist grotesk, unter dem Banner der Gleichberechtigung den Schutz Schwangerer zu verschlechtern. Es gibt außerdem einen Strahlenschutz zweiter Klasse, der völlig indiskutabel ist. Trotz zahlreicher gegenteiliger Versprechungen gilt in wichtigen Bereichen im Zusammenhang mit der Uranmine Wismut der Strahlenschutz der DDR weiter - und das zwölf Jahre nach der Einheit, das ist unfassbar! Die Wismut GmbH untersteht heute dem Finanzminister und könnte als Staatsbetrieb für die private Atomindustrie vorbildlich sein -das Gegenteil ist der Fall. Hans Eichel hat richtig erkannt, dass von den vielen gesundheitlich ruinierten Wismut-Kumpeln keine ernsthafte Gefahr mehr droht, da kann man getrost sparen. Für uns ist der zynische Umgang mit den Wismut- Opfern eine Fortsetzung des menschenverachtenden Uranabbaus zu DDR-Zeiten.

Der schlimmste Punkt ist die fast unmerkliche Vorbereitung auf den Abriss vieler kerntechnischer Anlagen. Wird der Spielraum, den die neue StrSchV den Betreibern beim Umgang mit Atommüll einräumt, ausgenutzt, so ist mit gravierenden Gesundheitsschäden und Todesfällen in der Bevölkerung zu rechnen. Das Umweltministerium hat diesbezügliche Hinweise so lange ignoriert, bis der Geschäftsgang der StrSchV kaum noch zu stoppen war - die Beamten wissen heute, dass die StrSchV verhängnisvolle Fehler bezüglich der Freigrenzen und Freigaberegelungen enthält, haben sie aber trotzdem nicht korrigiert. Die Regelungen werden darüber hinaus ausländischen Atommüll magisch anziehen, der nach Passieren der deutschen Grenze auf wundersame Weise zu einfachem Müll wird.

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Bearbeitet am: 05.02.2002/ad


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