Castor-Transport 2005

(Eine Initiative der Fachgruppe Radioaktivität)

 U. Bolle, H. Görlich, U. Jentzsch


CASTOR-Strahlung am Strassenrand

Auch 2005 konnte die Straßenüberwachungsanlage der Fachgruppe Radioaktivität die Strahlung des vorbeifahrenden CASTOR-Konvois registrieren. Mit der Anlage kann nur der geringste Anteil der Gesamtstrahlung, die Gamma-Strahlung, erfasst werden. Die Neutronenstrahlung, der größere Anteil der CASTOR-Strahlung, lässt sich aus den offiziellen, veröffentlichten früheren Messungen des BfS jedoch abschätzen.
Der Detektor, ein empfindlicher Geiger-Müller Zähler, war ca. vier Meter vom Straßenrand entfernt aufgestellt. Alle drei Sekunden wird rund um die Uhr die Strahlenintensität der Gamma-Strahlung automatisch registriert.

Das Messergebnis, das der im Nov. 2005 vorbeifahrende CASTOR-Konvoi erzeugte, ist in Abbildung 1. wiedergegeben.

CASTOR-Gamma-Strahlung
November 2005

abb1kl.gif (3151 Byte)
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Abb. Die Graphik zeigt die Strahlenintensität der Castor-Behälter normiert auf die natürliche Strahlung am Straßenrand der Transportstrecke . Die Intensität der natürlichen Strahlung wurde dabei berücksichtigt. Ferner wurden Messungen des BfS berüchsichtigt, nach denen die Neutronenstrahlung ca. 80% der Gesamtstrahlung ausmacht.

Bearbeitet am: 23.11.2005/ad


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