| Anmerkung: In unserer Berichterstattung hat es eine
längere Pause gegeben. Die Gründe sind technische Schwierigkeiten unterschiedlicher Art.
Seit Mitte Juni haben sich -ausgelöst durch schwere Gewitter- an den Messanlagen Schäden
eingestellt, die nur über längere Zeit behoben werden konnten. Wir hatten zwei
PC-Ausfälle, ein Zählrohrdefekt und Ausfall der Elektronik in der Wetterstation zu
verkraften. Auch an der Strassenüberwachungsanlage war ein Zähl-rohrdefekt zu beklagen.
Wir danken der BI Lüchow-Dannenberg für die finanziellen Unterstüt-zung bei der
Überwindung der Schäden. A. Strahlungsintensität

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Abb. 1. Relative Dosisleistungen vom
01.06. bis 31.10.02 in Gedelitz (r1), Gorleben (r2), Trebel (R3) und Meetschow (r4). Die
Unterbrechungen der Aufzeichnun-gen sind die Folge o.g. technischen Ausfälle. Eine
Impulsrate von 26600 Imp/h entspricht in etwa einer Dosisleistung von 70 Nanosievert pro
Stunde (nSv/h).

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Abb. 2. Vergleich der Messdaten am
14.11.01 in Gorleben (r2 schwarz) und in Gedelitz (r1 rot) am Tag eines Castor -
Transports. Nur die Gammastrahlung wird registriert, die nach offiziellen Messungen (BfS)
nur 20% (realistischer 10%) der Gesamtstrahlung ausmacht.

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Abb. 3 Beispiel
für Radioaktivitätseintrag durch Regen am 21.10.02.
Nicht jeder Niederschlag ist mit Radioaktivitätseintrag verbunden, wie
der Aufzeich-nung zu entnehmen ist .
B. Wetterstation
Der Ausfall der Wetterstation macht eine statistische Auswertung von
Windstärke und Windrichtung derzeit unmöglich.

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Abb. 1. Temperaturverlauf in Gedelitz im Zeitraum vom
01.01.2001 bis 31.10.2002 mit den Tagesschwankungen.
C. Strassentransporte schwach- und mittelaktiver Abfälle
Strassentransporte von schwach- und mittelaktiven Abfällen zu und von dem
Abfalllager in Gorleben finden in der Öffentlichkeit im Gegensatz zu CASTOR
Transporten keine Be-achtung. Auch von diesen Transporten kann eine nicht unbedeutende
Belastung durch ioni-sierende Strahlung ausgehen (s. Tabelle 1). Die Fachgruppe
Radioaktivität hat eine Metho-de entwickelt, auch diese Transporte zu registrieren.
Obgleich die Entwicklungsarbeit noch nicht abgeschlossen ist, liegen erste Ergebnisse vor.
Im 3- Sekundentakt wird die Strahlungsintensität durchgehend gemessen. Wird eine
Inten-sität registriert, die die natürliche übersteigt. Es werden die Messdaten von
zwei Minuten vor dem Ereignis und zwei Minuten danach als Kontrollmessung auf einem PC
gespeichert.

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Abb. 1a. Registrierte Dosisleistung der Gamma
Strahlung eines Strassentransportes von radioaktiven Abfall am 22.03.2001. Die Entfernung
des Detektors von der Strasse beträgt ca. 7 Meter.

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Abb.1b. Im Vergleich zu einem Transport mit sschwach bzw. mittelaktiven
Abfall (1a) ist die Strahlenintensität von Castor-Transporten erheblich höher. Dabei
muss noch berücksichtigt werden, dass die registrierte Gamma-Strahlung nur etwa 20%,
realistischer 10%, der gesamten Strahlenbelastung ausmacht. Die wesent-lich höhere
Neutronen-Strahlung wird vom Detektor nicht erfasst. Man kann in etwa davon ausgehen, dass
in 7 Meter Abstand die Strahlenintensität ca. 170 mal höher als die der natürlichen
Umgebungsstrahlung ist.
Tabelle 1: Diese Tabelle gibt die registrierten Strassentransporte
radioaktiver Abfälle wie-der. Das Verhältnis der maximale Dosisleistung ( DT ) zur
Dosisleistung der na-türlichen Umgebungsstrahlung ( DN ) ist in Spalte 2 aufgeführt. Im
Apr. 2002 wurden keine Transporte angezeigt.
Transport am: |
Verhältnis DT zu DN |
22.11.01 |
5,0 |
28.11.01 |
7,0 |
05.12.01 |
7,1 |
11.12.01 |
10,7 |
26.02.02 |
2,8 |
22.03.02 |
2,9 |
16.05.02 |
8,0 |
25.06.02 |
4,7 |
Im günstigsten Fall kann davon ausgegangen werden, dass die
Strahlungsintensität linear mit dem Abstand vom Fahrzeug abnimmt. Die Verhältnisse in
Tabelle 1. sind für einen Ab-stand von zwei bzw. einem Meter Abstand mindestens mit dem
Faktor 3,5 bzw. 7 zu mul-tiplizieren.
Bericht Nr.7: Zeitraum 01.06. bis 31.10.02
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