| Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit, 11055 Berlin
Herrn
Albert Doninger
Castor-Nix- Da im Internet
OT Ganse
Im Rundling 12
29462 Wustrow |
Dr. Norbert Röttgen
Bundesminister
Mitglied des Deutschen Bundestages |
Berlin, 29.11.2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
vergangene Woche habe ich im Deutschen Bundestag angekündigt, am 2. Dezember 2010 ins
Wendland zu fahren. Diese Ankündigung vor dem Parlament war mir wichtig, denn die Suche
eines Endlagerstandortes für hochradioaktive Abfälle ist eine nationale Aufgabe. Alle,
Befürworter wie Gegner der Kernenergie, müssen sich in Verantwortung vor künftigen
Generationen dieser Verantwortung stellen. Das bedeutet auch, dass diese Aufgabe nur in
einem breiten Dialog, in Solidarität und durch Lastenteilung zu bewältigen ist.
Die Region Gorleben ist seit Jahrzehnten in besonderer Weise durch die Frage der Suche
eines Endlagerstandortes belastet. Vor wenigen Wochen wurden die Erkundungsarbeiten im
Salzstock Gorleben wieder aufgenommen. Sie dienen dem Ziel, endlich Klarheit über die
Eignung oder Nichteignung des Salzstocks als Endlager für wärmeentwickelnde radioaktive
Abfälle zu schaffen.
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Mit der beiliegenden Broschüre können Sie sich einen ersten Überblick über die
Erkundungsarbeiten und die weiteren Schritte verschaffen. In der nächsten Zeit werde ich
gemeinsam mit dem Bundesamt für Strahlenschutz weitere umfassende Informationen zur
Verfügung stellen. Der weitere Prozess
kann nur bei maximaler Transparenz und in einem offenen Dialog mit der Bevölkerung
gelingen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Norbert Röttgen
Anlage
(Anmerkung der Castor-Nix-Da Redaktion:
Beigefügt wurd die Broschüre. "Weiterkundung des Salzstocks Gorleben"
zu beziehen bei bmu(at)bruschuerenversand.de www.bmu.de)
Zustelladresse: Robert-Schuman-Platz 3, 53175 Bonn,
Lieferadresse: Alexanderstraße 3, 10178 Ber)in
Verkehrsanbindung: Haltestel)e Alexanderplatz, S-/U-Bahn: S3, S5, S7, S75, U2, U5, U8,
Tram: M2, M4, M5, M6, Bus: 100, 200, 248, TXL, M48 |