Presseerklärung der
Wendländische Aktionsgruppe WiderSetzen
25.Oktober 2008
| Die Polizeidirektion Lüneburg veröffentlichte am 25. Oktober die
Allgemeinverfügung für den in Kürze anstehenden Castortransport von La Hague
(Frankreich) ins niedersächsische Gorleben. Unter anderem n einem Korridor 50 m
beiderseits der Castortransportstrecke ab Lüneburg bis zum Zwischenlager Gorleben gibt es
während des Castortransportes ein Demonstrationsverbot. Es dürfen keine öffentlichen
Versammlungen unter freiem Himmel und Aufzüge in diesem Korridor, sowie in einem Radius
von 500 Metern um den Verladekran in Dannenberg und dem Zwischenlager in Gorleben
abgehalten werden. Zeitgleich zu dieser Allgemeinverfügung der Polizei erneuerte die wendländische Aktionsgruppe WiderSetzen das Vorhaben, eine Sitzblockade in Hitzacker auf den Bahngleisen halten zu wollen. Wenn der Castorzug sich Hitzacker nähert, werden wir auf den Gleisen sitzen und diese freiwillig nicht wieder verlassen. Unsere geplante Sitzblockade ist bereits Gegenstand der Allgemeinverfügung. Diese Aufmerksamkeit möchten wir nicht enttäuschen. Die öffentliche Demonstration in Gorleben ist vielen Menschen nicht genug. Die Resonanz der vergangenen Tage macht deutlich, dass es den Teilnehmern wichtig ist, dort zu Demonstrieren, wo die Probleme sichtbar sind. Und das ist nun mal derzeit die Atommülltransportstrecke. Wir werden bei dem Erreichen unseres Zieles sehr umsichtig vorgehen, so dass durch uns keine Gefahr ausgehen wird. Der Treffpunkt für den Beginn der Sitzblockade ist voraussichtlich der 9. November am Camp in Hitzacker, so Hauke Nissen, Sprecher von WiderSetzen. Die Allgemeinverfügung der Polizei. E-Mail: widersetzen(at)freenet.de |
Bearbeitet am: 25.10.2008/ad