Pressemitteilung von radio flora
vom 02.11.2006
Kontakttelefon radio flora im Wendland für alle Beteiligten vor Ort: 05861 - 98 67 19Ab dem 10. November soll der zehnte Transport von hochradioaktiven Castorbehältern im zwanzigsten Jahr nach der Katastrophe in Tschernobyl aus der Plutoniumfabrik La Hague mit einem riesigen Polizeiaufgebot in das Zwischenlager Gorleben gebracht werden. Obwohl schon lange eine alternative Endlagerstandortsuche angekündigt wurde, zementiert jeder weitere Transport den Salzstock in Gorleben als Endlager. Dabei ist seit den frühen 80er Jahren bekannt, dass das Salzbergwerk nicht wasserdicht und damit faktisch als Atommülllager ungeeignet ist. Täglich produzieren die bereits im normalen Betrieb strahlenden Reaktoren weiter radioaktive Restbestände, deren Entsorgung bis heute nicht zufriedenstellend gelöst ist. Die bisherigen Transporte haben gezeigt, dass der Widerstand gegen die Atomenergie und
gegen das atomare Lager in Gorleben keineswegs abgebrochen ist.
radio flora sendet auf den Frequenzen UKW 106,5 MHz und im Kabel 102,15. (Achtung! Diese Frequenz gilt nur für die Region Hannover)Ebenfalls ist das Programm online über die Homepage www.radioflora.de
zu Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Beate Gonitzki unter der radio flora * hörbar * mitmachbar *Beate Gonitzki |
Bearbeitet am: 02.11.2006/ad