vom 31.07.1997

"gRADwanderung" :des BUND:

Für Energiewende in die Pedale treten

gel.Lüchow. Im März, beim Protest gegen den CastorenTransport, sei er schon einmal in Lüchow-Dannenberg gewesen. Das hat mich geprägt" sagt Marcus Bröskamp aus Twenthusen. ,,Das war schon heftig, wie da auf friedliche Demonstranten eingeprügelt wurde."- Nicht zuletzt das sei eine Motivation gewesen für die "gRADwanderung'': Das ist das Motto, unter dem etwa 150 Radler des BUND seil dem 20. Juli in die Pedale treten. Geworben werden soll sc für den sofbrtigen Atomenergieausstieg und für eine ökologische Energiewende.

Die im Kern 15- bis 25jährigen Radler sind in Bonn gestartet. Ihre Tour hat sie unter anderem über Ahaus, einen weiteren Zwischenlagerstandort, geführt. Gestern fuhren die BUNDler von Schnega nach Gedelitz, wo sie bis zum Sonntag im ,,X-tausend-malquer"-Camp bleiben. Gestern mittag machten die BUND-Radler einen Zwischenstopp auf dem Lüchower Marktplatz. Dort wurden Passanten unter anderem bei einem kurzen Straßentheater gewarnt: Gespielt wurde, wie ein Atomkraftwerk aus Pappe zerbirst und radioaktiver Fall-out danach Pflanzen, Tiere und Menschen zugrunde richtet.


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