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vom 10.11.2008

Verletzte bei Demonstration in Metzingen

rg Metzingen. In einem Polizeigroßeinsatz endete am Freitagabend der sogenannte Laternenumzug in Metzingen. Nach dem Ende des Umzuges waren rund 400 Menschen auf der Bundesstraße 216 in Höhe des Imbisses und in seiner Seitenstraße geblieben.

Die Polizei rückte an, riegelte den Straßenbereich ab und erklärte die Versammlung nach rund einer Stunde für aufgelöst. Nachdem die meisten Demonstranten der Aufforderung, die Straße zu verlassen, nicht nachkamen und auch einzelne Flaschen, Eier und Feuerwerkskörper gegen die Beamten flogen, kündigte die Polizei die Räumung an. Nach Vermittlung durch einen Seelsorger entspannte sich die Lage kurzzeitig, bis Unbekannte erneut aus der Masse der friedlichen Demonstranten heraus Flaschen warfen. Nur Sekunden später stießen Greiftrupps der Polizei in die Menschenmenge und zogen einzelne Personen heraus. Dabei und bei anschließenden Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und den Demonstranten sollen mehrere Menschen verletzt worden sein. Auch durch Flaschenwürfe, die offenbar ungezielt in die Menge aus Polizei, Demo-Teilnehmern und Journalisten abgegeben wurden. Vier Personen wurden vorläufig festgenommen. Zwei sind mittlerweile wieder frei.

Die Polizei werte diese Zwischenfälle nicht »als stellvertretend für die erwarteten Proteste der örtlichen Initiativen», so ein Sprecher. Man gehe davon aus, dass der Protest »größtenteils friedlich verlaufen werde». Ein Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg bezeichnete die Vorfälle in Metzingen als »übliche Scharmützel».

Bearbeitet am: 10.11.2008/ad


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