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vom 10.11.2008

Furcht vor dem Einschlag

»Impakt»-Skulptur steht in Langendorf

gel Langendorf. Hundert Jahre sei es her, dass ein größerer Meteor zuletzt in die Erde einschlug. Im tiefen Russland war»s.

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Bild: Warnung vor dem Einschlag: "Impakt" heißt die Skulptur Ortwin Kumpes, die während des Castor-Transportes vor der Langendorfer Kirche aufgebaut ist. Aufn.: J. Feuerriegel

Ein solcher Einschlag, sagt Ortwin Kumpe, könne alle 100, 200 Jahre stattfinden. Nur dass ein »Impakt» heutzutage dramatische Folgen wie noch nie nach sich ziehen könnte.

»Impakt» - so heißt auch die Skulptur, die Kumpe geschaffen hat und die jetzt während des Castor-Transportes vor der Langendorfer Kirche aufgebaut ist: ein Meteorit rast da auf den Erdball zu, der mit Atomkraftwerken übersät ist. »Es ist schon ein Einschlag mittlerer Größe, vor dem wir uns fürchten müssen», warnt der Atomkraftgegner aus Kaltenhof und verweist unter anderem auf die weltweit 488 Atomkraftwerke. Kumpes Werk - angesiedelt irgendwo zwischen Kunst und politischem Statement -soll vor allem auf eines hinweisen: Radioaktivität sei nicht endlagerbar. Endlagerung sei eine Worterfindung der Atomindustrie, kritisiert Ortwin Kumpe. Seine Konsequenz daraus: sofort raus aus der Atomenergie. Denn schon der nächste unausweichliche Einschlag eines Himmelskörpers könnte eine der Atomanlagen treffen und die Erde für mehr als eine Million Jahre verstrahlen.

Bearbeitet am: 10.11.2008ad


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