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vom 06.11.2007

Schlagabtausch geht weiter

gel Gorleben. Nie habe es von seiner Seite aus ein Angebot gegeben, Informationen gegen Geld zu liefern -„weder gegenüber dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) noch gegenüber Herrn König oder wem auch immer." Mit diesen Worten verwahrt sich Volker Eyssen gegen den Vorwurf des BfS-Präsidenten Wolfram König (EJZ berichtete). Der hatte Volker Eyssen als unseriös bezeichnet und darauf verwiesen, dass Eyssen dem BfS einst Informationen gegen Geld angeboten habe.

Eyssen, ehemals stellvertretender Projektleiter im Schacht Konrad, war beim Besuch von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) erneut mit seiner Behauptung an die Öffentlichkeit gegangen, dass wesentliche Geologie-Daten aus der Anfangszeit der Gorleben-Erkun dung verschwunden seien. Als ein Indiz dafür wertet er, dass die hiesige Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) bereits im Juli Einsichtnahme in die Daten erbeten hatte, was ihr schriftlich verweigert wurde. In dem Schreiben fragt das BfS vielmehr nach der Rechtsgrundlage für den Wunsch. Womöglich ist das Ansinnen lediglich aus formalen Gründen gescheitert, weil sich die BI nicht auf das Informations-Freiheitsgesetz berufen hatte. Umweltminister Gabriel sagte der BI am Freitag die Einsichtnahme in die Daten zu.

Bearbeitet am: 06.11.2007/ad


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