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gel Lüchow. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) beendete den Schlagabtausch der Behauptungen gestern im Atomausschuss: »Sie werden Einsicht in das Datenmaterial bekommen», sagte der Minister der Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) zu. Es geht um Daten aus der Anfangszeit der Gorleben-Erkundung, die angeblich verschwunden sein sollen (EJZ berichtete).
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) dagegen dementiert die Behauptung. Was an den Vorwürfen dran ist, wird sich nach Einsichtnahme wohl endgültig geklärt haben. Volker Eyssen, ehemals stellvertretender Projektleiter im Schacht Konrad, hatte gestern auf der BI-Pressekonferenz in Trebel erneut behauptet, dass »umfangreiche Geologie-Ergebnisse» aus der Anfangszeit der Gorleben-Erkundung verschwunden seien. Es gehe dabei um »die» Daten mit hoher Relevanz. Daher sei Gorleben nicht genehmigungsfähig. Eine Einsichtnahme in die Daten habe das BfS angeblich verweigert. »Schlichter Blödsinn», sagte Gabriel gestern im EJZ-Gespräch zu diesen Vorwürfen. BfS-Präsident Wolfram König betonte, dass alle Daten archiviert seien. Die BI könne sie einsehen, wenn sie einen Antrag stelle. Der BfS-Chef sprach Volker Eyssen die Seriosität ab: Der Mann habe einst dem BfS gegen Geld Informationen angeboten.