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vom 02.11.2007

»Moratorium nicht beenden»

gel Lüchow. Eine vergleichende alternative Standorterkundung für ein Atommüll-Endlager nach öffentlich diskutierten Kriterien ohne ein Ende des Moratoriums in Gorleben: Dies ist die Kernforderung der Gruppe »X» (SPD, FDP, UWG, GLW und Bündnisgrüne) im Kreistag, an die Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) bei seinem heutigen Besuch in Lüchow-Dannenberg erinnert werden soll. Zwischen 15 und 16.

30 Uhr wird der Minister an einer öffentlichen Sitzung des Atomausschusses im Lüchower Gildehaus teilnehmen. Eine weitere Erkundung in Gorleben macht nach Ansicht der Gruppe »X» allein schon deshalb keinen Sinn, weil derzeit noch überhaupt keine standortbezogenen Untersuchungsergebnisse über andere Lagermedien vorlägen. Der Neubeginn einer Standortsuche sei unerlässlich. Allein schon wegen des fehlenden sicherheitsrelevanten Deckgebirges müsse allerdings der Standort Gorleben von vornherein ausscheiden, meint die Gruppe »X».

Gefordert wird ein Endlager- Hearing, um endlich in ein Suchverfahren nach dem bestmöglichen Standort nach den Empfehlungen des Arbeitskreises Endlager einzutreten. Die hiesige Bürgerinitiative Umweltschutz hält derweil den Auftritt des Ministers für nicht ausreichend: Für die arbeitende Bevölkerung sei ein Besuch der Sitzung des Atomausschusses nicht möglich. Es sei enttäuschend, dass Gabriel der Bevölkerung keine Möglichkeit gebe, Fragen zu Gorleben zu stellen.

Bearbeitet am: 02.11.2007/ad


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