ejzmini.gif (1299 Byte)

vom 04.11.2006

Ein "Irrweg"

SPD ruft zu Castor-Protesten auf

Ir Gorleben. Der SPD-Unterbezirk Uelzen/Lüchow-Dannenberg ruft auch in diesem Jahr zur Teilnahme an den friedlichen Protesten gegen den bevorstehenden Castor-Transport auf. Eine möglichst große Beteiligung müsse verdeutlichen, dass die Region nach wie vor ihre Position für regenerative Energien und gegen die wirtschaftliche Nutzung der Atomkraft einnehme, meinen die Sozialdemokraten.

Die hiesige SPD ist nach wie vor „fest davon überzeugt", dass der Gorlebener Salzstock für ein Atommüll-Endlager ungeeignet sei. Die Castor-Transporte stellen nach SPD-Meinung deswegen einen Irrweg dar. Mit ihrer Teilnahme wollen die SPDMitglieder auch dafür eintreten, dass endlich eine ergebnisoffene alternative Standortsuche auf den Weg gebracht wird.

„Wir wollen angesichts des immer stärker werdenden Drucks der Atomlobby, einen Wiedereinstieg zu erzwingen, auch als SPD 'in der Region klar machen, dass ein zurück in die Atomkraft ein Irrweg ist", erklärt der hiesige SPD-Unterbezirksvorsitzende Klaus-Peter Dehde aus Neu Darchau.

Bearbeitet am: 04.11.2006/ad


Zurück zur Homepage