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vom 16.09.2005
| Ini Gorleben. Atommüll-Behälter aus dem Kernkraftwerk
Krümme) in Geesthacht sind im Zwischenlager Gorleben mit überschrittenen radioaktiven.
Grenzwerten angekommen. Das teilten die Aufsichtsbehörden in Schleswig-Holstein und
Niedersachsen mit. Danach lagen die Messwerte an einigen Stellen der Oberfläche um mehr
als das Fünffache über dem Grenzwert. Die Ursache dafür ist bisher ungeklärt. Da die Behälter zusätzlich in einem Transportcontainer standen, habe es nach aktueller Einschätzung keine Gefahren für Umgebung und Personal gegeben, hieß es. An dem äußeren Transportcontainer wurde in Gorleben keine unzulässige Kontamination festgestellt. Bei den Abfallbehältern handelte es sich um eineinhalb Meter hohe dickwandige Gussbehälter mit einem Durchmesser von einem Meter. Sie waren bereits 1996 im Brennelementlagerbecken von Krümmel unter Wasser mit radioaktiven Einbauteilen aus dem Reaktorkern beladen worden. Vor dem Abtransport nach Gorleben wurden die Behälter den Angaben zufolge in Krümmel erneut auf Dichtheit und Kontaminationsfreiheit überprüft. Die Überschreitung der Grenzwerte sei jeweils am so genannten Fügespalt zwischen Deckel und Behälterkörper ermittelt worden, sagte der Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit im schleswig-holsteinischen Sozialministerium, Wolfgang Cloosters. Die radiologische Belastung liegt aber weit unter der natürlichen Strahlenbelastung. Doch Grenzwerte müssen nun einmal eingehalten werden." An fünf von insgesamt acht Behältern seien die für die Beförderung radioaktiver Stoffe auf der Straße zulässigen Grenzwerte überschritten worden, gaben das Umweltministerium in Hannover und das Sozialministerium in Kiel an. Der Transport weiterer Atommüll-Behälter aus Krümmel nach Gorleben wurde vorerst gestoppt. |
Bearbeitet am: 16.09.2005/ad