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vom 20.10.2005
| rg Gorleben. Das Polizei-Containerdorf für
Castor-Einsatzkräfte, das vor rund drei Wochen in Woltersdorf bei einem Brandanschlag
zerstört worden war, wird in Gorleben wieder aufgebaut. Man habe sich gegen einen
Wiederaufbau in Woltersdorf entschieden, so ein Polizeisprecher, um die Wohncontainer für
rund 500 Polizisten an einem »geeigneteren Platz neu zu errichten.
» Gemeint ist damit das Gelände des Gorlebener Erkundungsbergwerkes, wo seit einigen Tagen die Bauarbeiten für die Errichtung der Container im vollen Gange sind. In Gorleben werden dabei nicht die in Woltersdorf beschädigten oder zerstörten Container wieder aufgebaut, sondern es entsteht ein Ersatz für die Schlaf- und Wohnstätten: neue Container. Diese hatte das Land besorgen müssen, um im November zum Castortransport trotz des Anschlages genügend Unterkünfte für die Einsatzkräft im Raum Lüchow-Dannenberg zur Verfügung stellen zu können. Die Kosten für die Neuanschaffung werden auf eine Million Euro geschätzt. Mit der Verlagerung des Woltersdorfer Containerdorfes verfolgt die Polizei offenbar auch eine Strategie der Vorbeugung. Denn das Gelände des Erkundungsbergwerkes, auf dem ohnehin bei jedem Castor-Transport ein Containerdorf der Polizei errichtet wird, ist stark gesichert, so dass es potenzielle Brandstifter hier schwerer hätten, an die Container heranzukommen als in Woltersdorf. Zudem wird das Gelände seit einigen Tagen von der Polizei besonders stark bewacht, um eine weitere Straftat wie in Woltersdorf zu verhindern. Der Aufbau der Polizeicontainer in Gorleben soll in den kommenden Wochen abgeschlossen werden, damit die Unterkünfte rechtzeitig vor dem Castor-Transport bezugsfertig sind. Neben Gorleben sind in Dannenberg und Lüchow die meis-ten Castor-Einsatzkräfte untergebracht.
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Bearbeitet am: 20.10.2005/ad