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vom 20.07.2005 

Atom-Protest

Greenpeace demonstriert in Gorleben

rg Gorleben. Für sieben Stunden hatten gestern Aktivisten der Umweltschutz-Organisation Greenpeace alle Einfahrten des Erkundungsbergwerkes in Gorleben blockiert. Sie wollten damit gegen die Pläne der Union aus CDU und CSU protestieren, nach denen Gorleben bei einem eventuellen Regierungswechsel im Herbst zum nuklearen Endlager ausgebaut werden soll.

»Die CDU täuscht die Öffentlichkeit», sagte Greenpeace-Sprecher Thomas Breuer. »Wenn sie wieder Zeit und Geld in Gorleben investiert, ist dies der Versuch, das Gelände als Endlager zu zementieren. Offensichtlich will sich Angela Merkel entschlossen zeigen. Aber einen undichten Salzstock durch Atommüll zu einer Gefahr für die Menschen zu machen, ist ein falscher Entschluss.» Gorleben müsse als Endlager aufgegeben werden, fordert Breuer.

Zu Zusammenstößen zwischen den Umweltschützern und der Polizei kam es nicht, die Greenpeace-Aktivisten ließen am Nachmittag die Belegschaft nach dem Schichtende aus dem Gelände ausfahren. Gegen 17.30 Uhr beendeten sie ihre Aktion.

»Das war nicht das letzte Mal, dass wir die Wähler darauf aufmerksam machen werden, dass es mit der CDU an der Regierung eine Renaissance der Atomkraft geben wird», betonte Thomas Breuer.

Bearbeitet am: 20.07.2005/ad


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