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vom 24.09.2004
| gel Gorleben. Die Aktionskunst »Stille Tage in Gorleben» von HA
Schult wird vom Deutschen Atomforum begrüßt. Damit werde die Frage, wie man mit
radioaktivem Atommüll umgehen solle, in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Doch nach den kreativen Tagen müss-ten nun auch wieder zügig konstruktive Tage in Gorleben folgen: Das Atomforum fordert, die Erkundung des Salzstocks für ein atomares Endlager fortzusetzen. Die Bundesregierung soll den Weg »für eine abschließende Bewertung des Salzstockes» endlich freimachen. Nach Meinung des Atomforums sprechen alle bisher gewonnenen Erkenntnisse für eine Eignungshöffigkeit des Salzstockes Gorleben. Die so genannten Akzeptanzgründe der Bevölkerung seien vom Bundesumweltminis-terium nur vorgeschoben, meint das Atomforum. Denn immerhin forderten das Land Niedersachsen und die örtlichen Standort-Gemeinden eine weitere Erkundung. Das Atomforum: »Gorleben wurde anhand eines umfangreichen Kriterienkataloges aus mehr als 140 Salzstöcken ausgewählt. Die Information der Öffentlichkeit erfolgte frühzeitig und umfassend und ist für die damalige Zeit als sehr fortschrittlich zu bewerten.» Die Bundesregierung wird aufgefordert, die Endlager-Frage »nicht auf den Sankt-Nimmerleinstag zu verschieben.» |
Bearbeitet am: 24.09.2004/ad