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vom 22.10.2004
| jg Dannenberg. "Hart an der Grenze des
Zulässigen" werde der bevorstehende Castor-Transport stattfinden - meint die
Bürgerinitiative Umweltschutz. Der Transport erfüllt alle rechtlichen, technischen und
betrieblichen Vorgaben" - schreibt das Eisenbahn-Bundesamt. Die BI hatte erklärt,
der zu erwartende Zug mit zwölf CastorBehältern nebst Lokomotiven und Begleitwaggons sei
600 Meter lang und wiege mehr als 2 300 Tonnen. Dies, so die BI sinngemäß, sei eine zu hohe Belastung für die Strecke, zumal "eine Festlegung von Ausweichmöglichkeiten erheblich eingeschränkt ist, da diese meist über topographisch besonders schwierige Strecken führen würden". Es sei ein unglaublicher Skandal, dass der Transport dennoch erfolgen solle.
Das Eisenbahn-Bundesamt, von der EJZ zu den Angaben der BI gefragt, teilte gestern mit: "Der Zugweg und die Details des Nukleartransportes sind Verschlusssachen". Das Amt könne daher keine entsprechenden Auskünfte geben. Ein weiterer Kritikpunkt der Bürgerinitiative: Der erste Transport mit 12 Castoren sei schon auf der Schienenstrecke erfolgt, als diese nicht nicht wie inzwischen geschehen - renoviert worden war. Dieser Transport sei also auf "UraltGleisen unter Billigung der Verantwortlichen entgegen bestehender Vorschriften durchgeführt worden". Hierzu entgegnet das Eisenbahn-Bundesamt: Die Strecke Lüneburg-Dannenberg sei turnusmäßig gewartet worden, um auch in Zukunft einen sicheren Bahnverkehr dort zu gewährleisten. Dies sei eine im Eisenbahnbereich übliche Unterhaltungsmaßnahme. Mark Wille, Pressesprecher des Amtes betont dazu: "Die Strecke war aber auch vor dieser Unterhaltungsmaßnahmen in einem betriebssicheren Zustand." |
Bearbeitet am: 22.10.2004/ad