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vom 15.11.2002
| by Gorleben. »Weitere Probleme mit
Castor-Stoßdämpfern» vermeldet die Lüchow-Dannenberger Bürgerinitiative Umweltschutz
(BI). Der TÜV Nord habe bei der Abnahme festgestellt, dass die hölzernen
Bodenstoßdämpfer, die beim Abladen der Castor-Behälter von den Tiefladern im
Zwischenlager Gorleben untergelegt werden müssen, zu klein seien. Es fehlten »jeweils zehn Zentimeter an der Länge». Von der dazu befragten Brennelement-Lager-Gesellschaft (BLG) in Gorleben ist zu diesem Thema zu hören, dass »die Endmontage abgeschlossen» und der TÜV Nord die Stoßdämpfer »ordnungsgemäß abgenommen» habe. »Die Wahrheit liegt dazwischen», sagt Jutta Kremer-Heye, die Sprecherin des Niedersächsischen Umweltministeriums. Im vom Bundesamt für Strahlenschutz genehmigten Antrag der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) stehe, dass die Bodenstoßdämpfer eine Kantenlänge von jeweils 2,50 Meter Länge haben. Die Aufsichtsbehörde habe dann noch eine Bauzeichnung nachgefordert. In dieser Bauzeichnung haben die Stoßdämpfer allerdings nur eine Kantenlänge von 2,10 Meter - und danach seien sie dann auch gebaut worden. Bei der Überprüfung vor Ort sei den Prüfern des TÜV Nord die Diskrepanz zwischen Wort und Bild, zwischen dem Antrag und der Bauzeichnung aufgefallen. Dieser Fehler sei allerdings schnell zu heilen gewesen, in dem einfach weitere Fichtenholz-Kanthölzer an die aus eben diesen Kanthölzern bestehenden Stoßdämpfern angebaut wurden. »Die Stoßdämpfer sind ordnungsgemäß vergrößert worden», sagt Jutta Kremer-Heye, und neue Stoßdämpfer müssten nicht beschafft werden, wie die Bürgerinitiative vermutete. |
Bearbeitet am:15.11.2002 /ad