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vom 31.10.2001

Die Bezirksregierung verkürzt Zeitkorridor

Demonstrationsverbot an Castorstrecke ab 10. November

nt/rp Lüneburg. Der Zeitraum für das Versammlungsverbot entlang des Castorstrecke wird verkürzt. Entgegen den Bekanntmachungen von 2 7. Oktober teilte die Bezirksregierung Lüneburg gestern mit, dass es vor dem 10. November 2001 keine generellen Einschränkungen für Versammlungen mehr gibt.

Unangemeldete öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel sind jetzt für den Zeitraum vom 10. bis zum 24. November unzulässig. Alle öffentlichen Versammlungen innerhalb eines Korridors entlang der Transportstrecke sind für den Zeitraum vom 12. November 2001 bis spätestens zum Einfahren des Castors in das Gelände des Zwischenlagers untersagt.

Die Bezirksregierung Lüneburg weist darauf hin, dass sie wegen der Reparatur der Seerauer Brücke erneut kritisch geprüft habe, ab wann aufgrund der Gefahrenlage eine Einschränkung der Versammlungsfreiheit erforderlich ist. Dies sei erst ab dem 10. November 2001 der Fall.

Zwei Wochen vor dem neuen Atomtransport nach Gorleben haben Atomkraftgegner im Südwesten Gleisblockaden und andere Störaktionen angekündigt. "Die Proteste der bundesweiten Anti-AKW-Bewegung beginnen an der französisch-deutschen Grenze", sagte die Sprecherin der Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen, Heidi Lindstedt.

Unterdessen hat ein CastorTransport Mit Atommüll aus dem Meiler Unterweser gestern fast störungsfrei RheinlandPfalz erreicht und rollte weiter Richtung Sellafield.

Bearbeitet am: 31.10.2001/ad


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