vom 10.11.2001
Viele Ortsdosismessungen
Amt für Strahlenschutz skizziert Weg des Castors
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as Gorleben. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erläutert den Transport eines Atommüllbehälters nach der Beladung mit HAW-Glaskokillen in der Wiederaufarbeitungsanlage der Cogema in La Hague in Frankreich, und zwar am Beispiel eines Castor HAW 20/28 CG: »Nach Verschließen und Überprüfen der Dichtheit des beladenen Behälters werden Strahlenschutzmessungen nach dem Atomrecht vorgenommen. An definierten Punkten, die über die gesamte Behälteroberfläche verteilt sind, wird die Ortsdosisleistung gemessen und der Mittelwert bestimmt, um eine Aussage über die Gesamtstrahlung des Behälters treffen zu können. Danach werden sowohl Deckel- als auch Bodenstoßdämpfer montiert. Anschließend werden Strahlenschutzmessungen nach dem Verkehrsrecht vorgenommen. Am gesamten Beförderungsmittel, auf welchen inzwischen der Behälter befestigt wurde, wird die Orts- dosisleistung gemessen. Dabei muss das Maximum der Ortsdosisleistung gesucht werden. Das Maximum muss unterhalb des gesetzlichen Grenzwertes liegen. Der Behälter wird dann mit dem Transportmittel von La Hague zum Verladebahnhof in Valognes gebracht. Es werden erneut Kontrollmessungen sowohl beim Eintreffen im Verladebahnhof auf dem Straßentransportmittel als auch vor dem Verlassen des Bahnhofes auf dem Schienenwaggon vorgenommen. Auch dort wird das Maximum der Ortsdosisleistung ermittelt. Das Maximum muss unterhalb des gesetzlichen Grenzwertes liegen. Wenn der Behälter schließlich das Zwischenlager in Gorleben erreicht, werden erneut Kontrollmessungen vorgenommen. Danach werden die Stoßdämpfer entfernt, der Behälter zur Einlagerung (Lagerkonfiguration) vorbereitet und erneut Ortsdosismessungen durchgeführt. Dann erst erfolgt die Einlagerung auf den vorbestimmten Stellplatz in der Lagerhalle.»
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Bearbeitet am: 10.11.2001/ad