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vom 23.03.2001

Nord- oder Südroute?

Stunkparade: Juristischer Streit geht weiter

gel Gorleben. Mit rund 250 Traktoren und mehreren tausend Demonstranten rechnet die Bäuerliche Notgemeinschaft zu ihrer Stunkparade am kommenden Sonntag. Mit einem bunten Umzug von Gorleben nach Seerau/Hitzacker soll gegen die Atompolitik der Bundesregierung und gegen den nächsten Castor-Transport protestiert werden.

Festhalten will die Bäuerliche Notgemeinschaft an ihrer ursprünglichen Nordroute über Grippel. Auch nach dem gestrigen Urteil des Verwaltungsgerichts ist juristisch noch nicht endgültig geklärt, auf welcher Strecke die Stunkparade langführen darf. Susanne Kamien kündigt für die Notgemeinschaft an, dass man in die Revision gehe und sogar in letzter Instanz vor das Bundesverfassungsgericht ziehen wolle.

Der Start für die Stunkparade wird am Sonntag um 10 Uhr sein. Je nach Gerichtsentscheid wird die Route entweder von Gedelitz aus über Gorleben, Grippel, Gusborn, Dannenberg nach Seerau/Hitzacker führen -oder aber von Gorleben aus über Gedelitz, Dünsche, Siemen, Gusborn, Dannnenberg nach Seerau/Hitzacker. Dort ist um 16 Uhr auf einer Wiese eine Kundgebung vorgesehen. Wichtig: Die Bäuerliche Notgemeinschaft warnt vor fehlenden Parkmöglichkeiten an der Landesstraße 231 vor Hitzacker. Besucher der Kundgebung sollten deswegen einen Bus-Shuttle-Service nutzen. Der führt ab 14 Uhr jeweils vom Archäologischen Zentrum in Hitzacker und vom Dannenberger Busbahnhof aus nach Seerau/Hitzacker und pendelt auch wieder zurück.

Eingebettet in die Aktion ist auch eine »kleine Stunkparade»: für Kinder bis 14 Jahren. Sie werden ab 15 Uhr auf einem Gelände bei der Eisenbahn-Unterführung vor Hitzacker einen »Bauerngarten» gestalten -»eine reine Kinderaktion», sagt Susanne Kamien.

Bearbeitet am: 23.03.2001/ad


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