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vom 09.09.1998
Nach Bekanntwerden eines möglichen
Sabotageaktes:
Verseuchter Container am Meiler
Krümmel
| Ino Krümmel. DerKernkraftwerk
Krümmel kommt nicht aus den Schlagzeilen: Wenige Stunden nach Bekanntwerden eines
möglichen Sabotageaktes in dem Kraftwerk an der Unterelbe wurde bei der Eingangskontrolle
ein verseuchter Container entdeckt. Der Behälter, der nach Darstellung der Hamburgischen
Eleetrieitätswerke (HEW), "keine Kontamination hätte aufweisen dürfen", sei
an vier Stellen verseucht gewesen. Der Maximalwert habe bei einem zulässigen Grenzwert
von vier Becquerel pro Quadratzentimeter - bei 57 Becquerel gelegen, sagte HEW-Sprecher
Johannes Altmeppen. Laut HEW hat weder für den Lkw-Fahrer noch für die Bevölkerung eine Gefahr bestanden. Der Container diene zum Transport schwach- und mittelradioaktiver Abfälle. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erklärte, der Container sei am 25. Juni,1998 mit radioaktiven Abfällen in 23 Fässern aus dem Kernkraftwerk Würgassen (Nordrhein- Westfalen) ah das, Endlager Morsleben (Sachsen-Anhalt) geliefert worden. Nach dem Entladen habe er vor dem Transport nach Krümmel bei GNS in Duisburg, gestanden. Eine Kontrolle in Morsleben habe ergeben, daß der Behälter das Lager unverseucht verlassen hat. Im . Zusammenhang mit den durchtrennten Kettengliedern, von Flaschenzügen, die am 20. August in einem Werkzeuglager in Krümmel entdeckt worden waren, schließt die Lübecker Staatsanwaltschaft, eine politische Straftat nicht aus. |
Bearbeitet am: 09.09.1998/ad