Lüchow, Berlin, 25.7.2008
Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg!
Schon 10.000 Bürger haben in drei Tagen Erklärung gegen Comeback der Atomenergie unterzeichnet
Eine Aktion von 
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Schon über 12.847 Bürgerinnen und Bürger haben innerhalb von 5 Tagen eine Online-Erklärung gegen ein Comeback der Atomenergie unterzeichnet. Die Erklärung wird von einem Bündnis von Umweltverbänden unterstützt. Mit von der Partie ist die hiesige Bürgerinitiative Umweltschutz. Sie fordern, am Atomausstieg festzuhalten und die alten Reaktoren unverzüglich abzuschalten.
Nach der PR-Offensive der Atomlobby für längere Laufzeiten ihrer Atomkraftwerke, melden sich jetzt die Bürger kraftvoll zu Wort, so Christoph Bautz von Campact. Die Atomkonzerne haben mehr Geld und Lobbyeinfluss, aber wir haben die besseren Argumente! Den Lügen und PR-Strategien der Atomlobby gehen wir nicht auf den Leim.
Die Erklärung erinnert an das Reaktorrisiko und die ungelöste Atommüllendlagerung. Sie widerlegt die Behauptung der Energiekonzerne, dass der Weiterbetrieb der Atomreaktoren das Klima schützen würde. Atomkraft schützt nicht das Klima, heißt es in der Erklärung. Sie blockiert hingegen das Energiesparen und behindert die Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung. Die Energiewende wäre gestoppt, noch ehe sie richtig begonnen hat.
Das Atommülldesaster in der Asse II und das Drängen der CDU, das Moratorium in Gorleben trotz vielfältiger Parallelen zwischen diesen Standorten aufzukündigen, ist ein Grund für die Unterzeichner, die Erklärung in großen Tageszeitungen und bei öffentlichen Aktionen zu präsentieren und auf die bundesweite Anti-Atom-Demonstration in Gorleben am 8. November hinzuweisen. Wer diese Kampagne unterstützen will, kann sich unter www.campact.de/atom2/home informieren.




