Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.

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vom 27.03.2008

Einladung zum Pressegespräch mit den Vortragenden

31. März, 18.45 Uhr, Hotel Alte Post, Dannenberg

Veranstaltung: Atommüll-Endlagerung  gescheitert

Wegen großer Resonanz wiederholt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg am 31. März um 19.30 Uhr im Hotel Alte Post in Dannenberg eine Veranstaltung zur gescheiterten Atommüll-Endlagerung.

Im niedersächsischen Atommüll-Endlager Asse II bei Wolfenbüttel lagern 126.000 Fässer leicht- und mittelaktiver Atommüll. Die jahrelang von den Atomkraft-Befürwortern als Vorbild für Gorleben präsentierte Standort Asse ist havariert. Unkontrollierbare Wassereinbrüche lassen das Salzbergwerk absaufen. Nach Betreiberangaben ist die Standsicherheit nur noch bis zum Jahr 2014 gewährleistet. Wasser, Atommüll und Salz, diese Kombination führt alle Reden von Langzeitsicherheit und Mehrbarrierensystem ad absurdum: Das radioaktive Inventar kommt zurück in die Biosphäre.

Heike Wiegel vom Verein aufpASSEn e.V., Peter Dickel von der AG Schacht Konrad und Dipl. Ing. Udo Dettmann vom Asse-II-Koordinationskreis referieren, was von den schönen Reden der Atomlobby am Ende bleibt: Die Stromkonzerne haben Milliarden Euro Gewinne gemacht, um den Preis der radioaktiven Verseuchung ganzer Landstriche.

Bearbeitet am: 27.03.2008/ad


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