Atommüll-Endlagerung gescheitert
Veranstaltung: Die Asse bringt es an den Tag
Im niedersächsischen Atommüll-Endlager Asse II lagern 126.000 Fässer leicht- und mittelaktiver Atommüll. Die Asse - jahrelang von den Atomkraft-Befürwortern als Vorbild für Gorleben präsentiert, ist havariert.
Bei einer Veranstaltung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg zeigen
- Heike Wiegel vom Verein aufpASSEn e.V.,
- Peter Dickel von der AG Schacht Konrad und
- Dipl. Ing. Udo Dettmann vom Asse-II- Koordinationskreis
in einem Powerpoint-Vortrag, was von den schönen Reden der Atomlobby am Ende bleibt: Die Stromkonzerne haben Milliarden Euro Gewinne gemacht, um den Preis der radioaktiven Verseuchung ganzer Landstriche.
Unkontrollierbare Wassereinbrüche lassen das Salzbergwerk absaufen. Nach Betreiberangaben ist die Standsicherheit nur noch bis zum Jahr 2014 gewährleistet. Wasser, Atommüll und Salz, diese Kombination führt alle Reden von Langzeitsicherheit und Mehrbarrierensystem ad absurdum: Das radioaktive Inventar kommt zurück in die Biosphäre. Das die Radioaktivität unseren Lebensraum erreicht ist klar, die Frage ist nur, wann und wo dies geschieht; ob in sieben, zehn oder 30 Jahren, ob in Wolfenbüttel, Braunschweig oder Lüneburg.
Die eine Million Jahre versprochene Sicherheit ist bereits nach 40 Jahren vorbei. Leider sind die schlimmsten Befürchtungen der Atomkraftgegner Wirklichkeit geworden. Die Veranstaltung findet am Sonntag, den 2.März, um 19:00 Uhr in den Trebeler Bauernstuben statt.