Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.
Drawehnerstr. 3
29439    LÜCHOW
Tel. +49 (58 41) 46 84
Fax +49 (5841)  31 97
Bürozeiten:
Mo., Mi., Fr. & Sa. von 9-12 Uhr
Di. &  Do.   15-18 Uhr  
E-mail für  die Presse:
Mails an diese Adresse bitte
nur für Presseleute, andere können

wegen Zeitmangel nicht beantwortet werden.
BI-Presse@t-online.de
E-mail: BI-Luechow@t-online.de
Spendenkonto:                               Kreissparkasse Lüchow (BLZ 258 513 35) 2060 721   
                                                         "Spende zugunsten der BI Umweltschutz  Lüchow-Dannenberg e.V." sind Steuerabzugsfähige Spenden.

vom 19.04.2002

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Vielleicht haben Sie es schon bemerkt: bei der Aufgabenverteilung im neuen Vorstand der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg hat es einen Wechsel gegeben. Mitte März fand die Mitgliederversammlung der BI mit den Neuwahlen für die Vorstandsposten statt. Verantwortlich für die Pressearbeit zeichnen nunmehr Francis Althoff und Dieter Metk. Nach langjähriger Sprechertätigkeit stehen für mich zur Zeit andere Aktivitäten im Vordergrund: ich absolviere ein Zusatzstudium und muss "büffeln", um mich auf das Staatsexamen vorzubereiten. Selbstverständlich bleibe ich der Bürgerinitiative eng verbunden und arbeite - nach Kräften - auch im neuen Vorstand mit. Ich wünsche mir, dass Sie "den Neuen" mit Aufgeschlossenheit begegnen.

Und das sind die Schwerpunkte unserer Arbeit im Jahr 2002: es soll deutlich werden, dass die nukleare Entsorgung auch unter Rot-Grün nur auf dem Papier "gelöst" ist, dennoch wird laut "Atomkonsens" noch einmal so viel Strahlenmüll angehäuft wie schon produziert wurde. Wer begreift, dass es keine Atommüllentsorgung gibt, wird auch die Unzufriedenheit der Bürgerinitiativen und der Umweltverbände mit dem "Atomkonsens" nachvollziehen können. Die Atomausstiegsforderung fachen derzeit die Betreiber mit immer neuen Meldungen über gravierende Störfälle wie jüngst in Brunsbüttel von selbst an. Der Standort Gorleben wird definiert durch das Endlagerprojekt, das Moratorium muss der erste Schritt in Richtung Beendigung dieses geologisch unhaltbaren Unterfangens sein. Wir werden argumentativ und demonstrativ auf die Beendigung des Endlagerbaus in Gorleben hinarbeiten, nicht erst, wenn im Herbst der nächste Castorkonvoi nach Gorleben rollt. Eine lebendige Streitkultur ist elementar für eine Demokratie. Deshalb sind wir besorgt über die Einübung des Ausnahmezustands bei jedem Castortransport und das Ausmaß der Überwachung von kritischen Menschen. Die Berichterstattung über diese Themen ist Ihre Sache.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Ehmke 05863/ 98 30 76 0171/ 54 5 4684 (voraussichtlich noch bis 1. Juli)

Francis Althoff 05843/ 98 67 89 od. Büro 05841/ 4684

Dieter Metk 05841/4051

Bearbeitet am: 18.04.2002/ad


zurück zur Homepage

zurück zur Homepage der BI