| Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V. | ||||||||
|
vom 12.11.2001
"Von Gewöhnung keine Spur!"
| Die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI)
Lüchow-Dannenberg ist mit der Beteiligung bei den
Auftaktdemonstrationen anlässlich des zweiten Castortransportes, der in
diesem Jahr von der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague
nach Gorleben rollt, zufrieden. Im Schatten des Krieges in Afghanistan
sei der Atomkonflikt ein Randthema geworden. Von daher sei die
überregionale Moblisierung immens erschwert. Hinzu kommt die permanente
Einschränkung des Demonstrationsrechts durch Bezirksregierung, Polizei
und Verwaltungsgerichten: "Eine Stunde nach dem geplanten Beginn
der Kundgebung in Splietau erfuhren wir, dass das Verwaltungsgericht
Lüneburg das Demo-Verbot nicht aufheben würde. Die vielen Menschen in
der Region, die friedlich gegen die rot-grüne Atompolitik demonstrieren
wollen, finden keine Möglichkeit, ihren ungebrochenen Protest
auszudrücken", sagte ein BI-Sprecher. Gleichzeitig setzen die
15.000 Uniformierten von Polizei und BGS faktisch ein totales
Demo-Verbot im Wendland durch, selbst der Zugang zu genehmigten
Versammlung wurde behindert.
Wolfgang Ehmke 0171/54 54 684 |
Bearbeitet am: 12.11.2001/ad