| Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V. | ||||||||
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vom 25.10.2001
Kartoffelsonntag 4.November 2001
Kein Kartoffeldruck
Werbegemeinschaft weist BI Umweltschutz zurück
| Die BI Umweltschutz wollte zum Gelingen des Dannenberger
Kartoffelsonntags beitragen, doch daraus wird nichts. Die dortige Werbegemeinschaft möchte die
Umweltschützer am 4. November nicht dabei haben. Der Grund: ein Beschluss der Mitgliederversammlung, "die politischen Parteien und ihnen gleichgestellten Vereinen und Gruppen" die Teilnahme am Volksfest verbietet. Ernst Bader von der Werbegemeinschaft hatte sich im Vorfeld des nächsten Castortransports nach Gorleben Sorgen machte, dass das allseits beliebte Kartoffelfest unter dem Anti-Castor-Geschehen leiden könnte. Daraufhin ergriff die BI die Initiative und meldete einen Stand an unter dem Motto "Mit Kartoffeln gegen den Castor". BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: "Wir wollten mit Kartoffeldruck für die Kleinen, mit Kartoffelpuffern, Klönschnack und guter Laune dazu beitragen, dass das Fest störungsfrei stattfindet. Die Bäuerliche Notgemeinschaft hätte mit dem Tag X bedruckte prall gefüllte Kartoffelsäcke gestiftet." Als Zugabe versprochen waren Klönschnack, Infos und gute Laune. Ehmke: "Den Versammelten der Werbegemeinschaft war sicherlich nicht klar, dass die BI parteienunabhängig ist und keine Parteigliederung." Doch die Gorleben-Gegner lassen sich nicht verdrießen: "Wir mischen uns unter die Gäste und feiern mit. Vielleicht entdecken wir noch ein paar leckere Kartoffelgerichte für unsere Volxküche, mit denen wir uns beim nächsten Castortransport stärken können." Wolfgang Ehmke 0171/ 54 54 684 |
Bearbeitet am: 26.10.2001/ad