| Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V. | ||||||||
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vom 19.10.2001
Kartoffeln gegen Castor?
| "Wir würden uns auch freuen, wenn der allseits beliebte
Kartoffelsonntag in Dannenberg nicht durch die Castorauseinandersetzung berührt
wird". Mit diesen Worten reagierte die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg auf die Besorgnis der Werbegemeinschaft Dannenberg, Wenn der mögliche nächste Castortermin auf den 5. November fällt, dann fallen Demo-Planungen und das Kartoffelfest zusammen auf den Sonntag davor. Ernst Bader, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, sagte gegenüber Elbe-Jeetzel-Zeitung: "Es wäre schlimm, wenn diese Veranstaltung durch eine Demo kaputt gemacht würde". Hilfreicher wäre es allerdings, sich mit dem Appell, das Volksfest vom Demonstrationsgeschehen frei zu halten, an die Verursacher des Konflikts zu wenden, argumentiert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Ein Verzicht auf das Grundrecht der Versammlungsfreiheit komme bei einer Castortransport nämlich nicht in Frage. Ehmke: "Wir würden uns freuen, wenn sich Herr Bader gemeinsam mit uns für einen Verzicht auf den Transport einsetzt. Brat- und Pellkartoffeln sind ein starkes Argument, wir wollen der Atomlobby die Kartoffelsuppe gerne versalzen." Wolfgang Ehmke 05863/ 98 30 76 |
Bearbeitet am: 19.10.2001/ad