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vom 22.05.2000

Pro-Castorbrücke: IHK nicht gut beraten

„Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHK) lässt sich vor den Karren der hiesigen Atombetreiber spannen", kritisiert die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg. Auf ihrer Vollversammlung in Lüchow hatte die IHK in der vergangenen Woche die zügige Reparatur einer Bahnbrücke bei Seerau/Hitzacker gefordert, damit die Castortransporte wieder rollen können. „Wissen die IHK-Mitglieder, welch enorme politische Belastung die Atommülltransporte für die Region darstellen?" fragt die BI. „Die Menschen, die sich hier gegen die Atomanlagen in Gorleben wehren, sind übrigens auch die Kunden oder Mitarbeiter vieler Betriebe. Wir bezweifeln, dass die IHK mit einem solchen Beschluss pro Castor die Interessen der IHK-Mitglieder gebührlich vertritt", sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.

Wolfgang Ehmke 040/ 439 84 75 od. wieder 0171/ 54 54 684

 

Bearbeitet am:22.05.2000  /ad


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