| Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V. | |||
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vom 27.12.1999
BI zur CDU-Spendenaffäre
| Die Bürgerinitiative Umweltschutz hält es für durchaus möglich,
dass Gelder aus der CDU-Spendenaffäre auch nach Lüchow-Dannenberg geflossen sind, um
damit gesellschaftlichen Einfluss zu nehmen und die Entscheidungen für die Atomanlagen in
Lüchow-Dannenberg voranzubringen. Der Bundestag hat bekanntlich einen Untersuchungsausschuss eingerichtet, um aufzuklären woher die Gelder gekommen sind, die auf Anderkonten gefunden und vom ehemaligen CDU Parteivorsitzenden Kohl verwaltet wurden. Zudem untersucht der Bundestagsausschuss, ob diese Gelder gezahlt wurden, um damit Entscheidungen der CDU-Bundesregierung zu beeinflussen. In einem Brief an den Bundestagspräsidenten Thierse erinnert die Bürgerinitiative daran, dass ins Wendland seit der Standortbenennung vor über 20 Jahren viel Geld geflossen ist, letztendlich auch um damit Politik und Stimmung für die Atomenergie zu machen und die Arbeiten in Gorleben zu voranzutreiben. Die BI bat Herrn Thierse bei den Untersuchungen auch einen Augenmerk darauf zu richten, ob aus den illegalen Spendenzuflüssen zur CDU auch Aktivitäten für Atomenergie im Raum Lüchow-Dannenberg bezahlt wurden und sie entsprechend darüber zu benachrichtigen. Torsten Koopmann |
Bearbeitet am: 20.01.2000/ad