| Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V. | |||
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vom 13.12.1999
Rücktritt Prof. Kühns aus Endlagerkommission
gefordert
| "Welchen Sinn macht die Mitarbeit von Gorlebenbefürwortern in der
Endlagerkommission des Bundesumweltministeriums?" Diese Frage stelle sich im Anschluss an presseöffentliche Erklärungen des Deutschen Atomforums, das in der vergangenen Woche die Bildung einer international besetzten Arbeitsgruppe zur Bewertung des Salzstocks Gorleben ankündigte, schreibt die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg. Besonders exponiert habe sich der Clausthaler Prof. Klaus Kühn als Sprecher des Atomforums, der zugleich von Bundesumweltminister Jürgen Trittin auch in die Endlagerkommission des Bundes berufen wurde. "Die Endlagerkommssion wurde eingerichtet, um alternativ zu Gorleben andere Endlagerstandorte auszuwählen", erinnert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Wer wie Kühn jedoch beharrlich auf einen geo-politisch inzwischen abgehakten Salzstock setzt, sollte bezüglich seiner Kommissionstätigkeit die Konsequenzen ziehen und seinen Platz räumen, fordert die BI. Ein derartiges Projekt wie ein Atommülllager dürfe nicht von kurzfristig- finanziellen Überlegungen der Atomlobby bestimmt sein, wissenschaftliche Arbeit erst recht nicht. Wolfgang Ehmke |
Bearbeitet am: 13.12.1999/ad