| Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V. | |||
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vom 04.12.1999
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht
| "Lügen und kriminelle Machenschaften"hatten
Atomkraftgegner/innen in einer Zeitungsanzeige der Brennelementlagergesellschaft (BLG)
Gorleben vorgeworfen, und die Atomfirma reagierte prompt mit einer Strafanzeige, weil sie
sich verleumdet sieht. Am kommenden Montag (6.12.) um 13 Uhr kommt es nun zum Prozess vor dem Amtsgericht Dannenberg. Die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg schenkt diesem Prozess allergrößte Aufmerksamkeit: Dass die BLG in der Vergangenheit innerbetriebliche Vorgänge wahrheitswidrig dargestellt hat, daran hat die BI keinerlei Zweifel. "Wir erinnern nur an die Bläh- und Rissfässer und an die fehlerhaft kalibrierten Messgeräte rund um das Zwischenlager, an die Desinformationspolitik im Infohaus, in der das Entsorgungsfiasko der Atommafia den Besuchergruppen gegenüber beschönigt wird", sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Angesichts des Castorkontaminationsskandals und von Störfällen wie in Tokaimura sei es dreist, dass die BLG gegen die "berechtigte Polemik" in einem Anzeigentext rechtlich vorgehe. Ehmke:"Deshalb gehört der anklagten Atomkraftgegnerin unsere Solidarität." Wolfgang Ehmke |
Bearbeitet am: 06.12.1999/ad