Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.
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vom 26.11.1999

30 Jahre plus 3 = Atomausstieg? Mathe fünf!

"Rot-Grün scheint in der Frage des Atomausstiegs einig zu sein - nämlich dass es in dieser Legislaturpreriode keinen gibt", folgert die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg aus den Zahlenspielen der grüner Spitzenpolitiker/innen, die sich nach Presseberichten auf Reaktorlaufzeiten von 30 Jahren plus einer dreijährigen Übergangsfrist nach einer gesetzlichen Regelung verständigt haben. "Damit wäre klar, dass der Atomausstieg nur auf dem Papier stattfindet, gleichzeitig geben sich in erster Linie die grüne Partei und ihre Bundesumweltminister Jürgen Trittin dafür her, die unverantwortbare Entsorgung der Reaktoren zu verantworten, wenn im Jahr 2000 die Castortransporte wieder aufgenommen werden", kritisiert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. "Wo bleibt das Aufbegehren von Atomkraftgegner/innen in der grünen Partei oder in der SPD gegenüber diesen Tricksereien? Gegen die Fortsetzung der Wiederaufarbeitung, gegen die Inbetriebnahme der Pilot-Konditionierungsanlage in Gorleben, gegen neue Transporte? " fragt die Bürgerinitiative. Angesichts dieser Entwicklung seien massive Proteste um die nächsten Castortransporte geradezu vorprogrammiert.

Wolfgang Ehmke
05863/1857
oder
0171/54 54 684

Bearbeitet am: 26.11.1999/ad


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