| "Rot-Grün scheint in der Frage des
Atomausstiegs einig zu sein - nämlich dass es in dieser Legislaturpreriode keinen
gibt", folgert die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg aus den
Zahlenspielen der grüner Spitzenpolitiker/innen, die sich nach Presseberichten auf
Reaktorlaufzeiten von 30 Jahren plus einer dreijährigen Übergangsfrist nach einer
gesetzlichen Regelung verständigt haben. "Damit wäre klar, dass der Atomausstieg
nur auf dem Papier stattfindet, gleichzeitig geben sich in erster Linie die grüne Partei
und ihre Bundesumweltminister Jürgen Trittin dafür her, die unverantwortbare Entsorgung
der Reaktoren zu verantworten, wenn im Jahr 2000 die Castortransporte wieder aufgenommen
werden", kritisiert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. "Wo bleibt das Aufbegehren von
Atomkraftgegner/innen in der grünen Partei oder in der SPD gegenüber diesen
Tricksereien? Gegen die Fortsetzung der Wiederaufarbeitung, gegen die Inbetriebnahme der
Pilot-Konditionierungsanlage in Gorleben, gegen neue Transporte? " fragt die
Bürgerinitiative. Angesichts dieser Entwicklung seien massive Proteste um die nächsten
Castortransporte geradezu vorprogrammiert. Wolfgang Ehmke
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