Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.
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vom 17.11.1999

Endlagermoratorium für Gorleben eingefordert

Am Jahresende läuft die Genehmigung für den geltenden Betriebsplan auf der Endlagerbaustelle in Gorleben aus. Mit Nachdruck fordert die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg nun das angekündigte Moratorium ein. Im Bundeshaushalt 2000 würden für Gorleben 99 Millionen DM eingestellt. "Das ist ein Betrag, der weit über dem Bedarf liegt, der für Offenhalten des Bergwerks benötigt wird", kritisiert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.

Bereits Anfang Okober, im Anschluss an die Endlager-Fachtung der Bürgerinitiative, hatten die Gorleben-Gegner/innen beim Antragssteller, dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) angefragt, wie sich diese Summe verstehe. "Kommt jetzt das Moratorium oder wird rechtlich der Rahmen für den Weiterbau im Salzstock geschaffen", fragt die BI nach. Unbeantwortet blieb seitens des BfS auch der Vorschlag der Bürgerinitiative, zu Beginn des Jahres einen öffentlichen Dialog über die Zunkunft des Endlagerprojekts zu führen. Ehmke: "Schließlich geht es auch um soziale Belange, denn die 212 Beschäftigten im Bergwerk möchten sicherlich nicht der Zeitung entnehmen, ob und wann das Moratorium kommt."

Wolfgang Ehmke 0171/ 54 54 684

Bearbeitet am:16.11.1999 /ad


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