Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.
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vom 08.11.1999

Stunkparade in Berlin am13. November für den sofortigen Atomausstieg - Mobilisierung gut angelaufen

Die Vorbereitungen auf den Berlin-Treck der Bäuerlichen Notgemeinschaft und der Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg laufen auf Hochtouren. Die "Stunkparade", mit der am 13. November in der Bundeshauptstadt für den sofortigen Atomausstieg und eine Energiewende demonstriert wird, wird mittlerweile bundesweit unterstützt: alle maßgeblichen Umweltverbände und zahlreiche Bürgerinitiativen rufen dazu auf, in Berlin ein Zeichen zu setzen.

Von mehr als 30 Bussen und zwei Sonderzügen , mit denen Atomkraftgegner/innen anreisen, weiß die BI bislang. Ungefähr 100 Landwirte haben ihre Teilnahme am Berlin-Treck fest zugesagt, sie starten am Freitag um 8 Uhr am Gildehaus in Lüchow und statten dem neuen Castorverladeort Arendsee auf dem Weg nach Berlin noch einen demonstrativen Besuch ab.

"Unser Ziel war es, die Anti-Atom-Debatte wieder anzukurbeln," sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke, "das wird mit dem Treck und der Stunkparade sicherlich gelingen." Rot-Grün habe sich mit dem Konsensgeplänkel von den Stromkonzernen ein Jahr lang an der Nase herumführen lassen. "Wertvolle Zeit wurde verloren, um den Atomausstieg einzuleiten", kritisiert die BI, Zeit, die die Gegenseite genutzt habe, um ihrerseits Klagen gegen eine entsprechende Atomgesetznovelle vorzubereiten. "Mit den Nonsens-Gesprächen muss auf der Stelle Schluss sein", fordert die Bürgerinitiative.

Wolfgang Ehmke
0171/54 54 684 (nur Mo/Di auch unter 040/ 439 84 75)

Bearbeitet am: 07.11.1999 /ad


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