| Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V. | |||
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vom 28.10.1999
Ausstieg ist Voraussetzung für Energiewende
| Unter dem Titel "Energiewende
jetzt" werden auf Einladung der Bündnisgrünen Energiewissenschaftler,
Gewerkschafter und Umweltpolitiker am kommenden Wochenende in Berlin über eine
zukunftsfähige nationale Energieversorgung debattieren. Völlig ausgeblendet werden aus
Sicht der Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg die energiepolitischen
Rahmenbedingungen. Der Ausstieg aus der Atomenergienutzung sei eine wesentliche
Voraussetzung für die Energiewende, dieses Thema werde auf dem Kongress schlicht
übergangen, bedauert die Bürgerinitiative. "Während wir an diesem Wochenende auf unserer Stippvisite in La Hague mit den realen Folgen der aktuellen deutschen Atompolitik konfrontiert werden, mogeln sich Grüne und Gewerkschafter an der Kernfrage, dem Atomausstieg, vorbei", lautet die Kritik aus den Reihen der Atomkraftgegner/innen. Ein Bündnis für Arbeit und Atomausstieg liege in Anbetracht der jüngsten Entwicklungen auf dem Strommarkt in der Luft. Tausende von Arbeitsplätzen seien als Folge der Liberalisierung des Strommarktes bedroht, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: "Das ist ein Klacks im Vergleich zu etwaigen Verlusten im Atombereich. Wir werden am 13. November in Berlin für den Ausstieg und die Energiewende demonstrieren und gehen davon aus, dass die Berliner Kongressteilnehmer/innen sich für die bäuerliche Stunkparade ebenso stark machen wie für die Energiewende." Wolfgang Ehmke |
Bearbeitet am: 28.10.1999/ad