Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.
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vom 19.10.1999

 Kokillentransporte - Genehmigung läuft aus - Forderungen der BI

 Ende Oktober läuft die Genehmigung für den Transport von hochradioaktiven verglasten Abfällen aus der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague aus. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bereitet Presseberichten zufolge eine modifizierte "Anschlussgenehmigung" vor. Das Hauptproblem bei dem Transport der Glaskokillen stellt jedoch nicht die äusserliche Verstrahlung dar, die zum generellen Transportestopp geführt hat, darauf verweist die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). "Wir erwarten, dass über die bekannten technischen Mängel hinaus grundsätzliche Defizite geklärt werden", sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Dabei ginge es nicht nur um die Moderatorstäbe in den Castorbehältern, die Neutronen abschirmen sollen. Ehmke: "Immer noch nicht widerlegt ist die unsere Behauptung, dass im Deckelbereich die Neutronenabschirmung während des Transports "offene Fenster" enthält, das wäre ein glatter Verstoß gegen rechtliche Bestimmungen. Mit Nachdruck fordern wir Fall- und Belastungstests mit allen Behältertypen, die zum Einsatz kommen, eine Rechensimulation reicht nicht aus - allesamt Fragen, die wir auch bei unserem anstehenden Besuch in La Hague mit den französischen Umweltschützern debattieren werden."

 

Wolfgang Ehmke 05863/1857

Bearbeitet am: 19.10.1999/ad


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