Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.
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vom 18.07.1999

BI fordert das Ende der Erkundung im Salzstock Gorleben

Kritik am SPD-Bundestagsabgeordneten Arne Fuhrmann

 "Mit seinen Aussagen zum angestrebten Moratorium auf der Endlagerbaustelle in Gorleben verrennt sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Arne Fuhrmann immer mehr", kontert die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg. Fuhrmann hatte "klargestellt", daß er gegen eine Unterbrechung der Erkundungsarbeiten in Gorleben (Moratorium) und für deren Fortsetzung sei, weil diese auch "ein endgültiges Aus" für diese Projekt brächten.

Leider werde deutlich, daß Fuhrmann die Debatte um die Eignung des Salzstocks Gorleben offensichtlich "nur sporadisch" verfolgt habe. Allein die Anwendung der Eignungskriterien der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) aus dem Jahr 1995 auf den Salzstock Gorleben hätten das Ende aller Erkundungsarbeiten zur Folge, meint die Bürgerinitiative.

"Jede weitere Mark, die in Gorleben ausgegeben wird, verfestigt den Standort", warnt die BI. Deshalb sei das Moratorium eine Chance, geordnet und sozialverträglich aus dem Projekt auszusteigen.

Wolfgang Ehmke
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Bearbeitet am: 18.07.1999/ad


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