Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.
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vom 11.07.1999 

Grüne Störungen

Aussenminister Joschka Fischer (Grüne) und Vertreter der Stromwirtschaft haben sich nach Berichten der großen Wochenzeitschriften „Focus" und „Spiegel" zwecks Verständigung in der Frage des Atomausstiegs getroffen. Fischer habe den Presseberichten zufolge erklärt, er würde die Belange der Energiekonzerne berücksichtigen. Diese Fischer-Äusserung läßt die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg nicht unkommentiert: "Wann und wo jedoch werden die Belange der Atomkraftgegner/innen berücksichtigt, die die Grünen aufgrund ihrer Wahlaussagen unterstützt haben?", fragt die BI. BI-Sprecher Wolfgang Ehmke:"Die Folge einer Nicht-Umsetzung des Atomausstiegs ist eine massive Störung des Verhältnisses Anti-Atom-Bewegung zu Rot-Grün." Das Gefeilsche um Restlaufzeiten, die am Ende den Reaktorpark sichern, habe man satt. Schließlich ginge es nicht um Profit-, sondern um (Überlebens-) Interessen: um das Risiko Atomkraft und das Atommülldilemma.

 Wolfgang Ehmke
05843/1689

Bearbeitet am: 11.07.1999/ad


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