Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.
Drawehnerstr. 3
29439    LÜCHOW
Tel. +49 (58 41) 46 84
Fax +49 (5841)  31 97
Bürozeiten:
Mo., Mi., Fr. & Sa von 9-12 Uhr
Di. &  Do.,  15-18.30 Uhr  
Spendenkonto:                               Kreissparkasse Lüchow (BLZ 258 513 35) 2060 721
Steuerabzugsfähige Spenden:     Kreissparkasse   Lüchow (BLZ 258 513 35) 2 050 094,  mit dem Vermerk  "Spende zugunsten der BI Umweltschutz  Lüchow-Dannenberg e.V."

vom  26.05.1999
Keine Entwarung für Castor-Transporte

Widersprüchliches in Sachen Atomtransporte ist derzeit aus Bonn bzw. Hannover zu vernehmen. Nach einem Arbeitsbesuch des niedersächsischen Ministerpräsidenten Glogowski und seines Umweltministers Jüttner in Bonn hieß es, bis zum Jahr 2001 gäbe es keine Castortransporte nach Gorleben. Wegen der vielfältigen Beanspruchung der niedersächsischen Polizei durch Messen und die Expo 2000 könne die Transportsicherung nicht gewährleistet werden.

"Daß sich die Landesregierung für einen Transportestopp einsetzt, registrieren wir positiv, schließlich haben wir vor kurzem Gerhard Glogowski aufgefordert, sich für den Transportestopp einzusetzen," schreibt dazu die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg.

Ihr Sprecher Wolfgang Ehmke verweist aber darauf, daß Kanzleramtsminister Hombach in allernächster Zeit zu regierungsoffiziellen Verhandlungen nach Frankreich fährt. Thema dort sind auch der anhaltende Tranportestopp von deutschen Atomkraftwerken zur französischen Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague sowie die Frage der Rückführung von verglasten hochradioaktiven Abfällen in die Bundesrepublik. Seit März 1998 stehen in La Hague 6 Container mit WAA-Abfällen, die in Gorleben eingelagert werden.

Ehmke: "Bei uns gibt es deshalb keine Entwarnung, im Gegenteil, die angelaufene Mobilisierung wird nicht gestoppt, damit es beim Castor-Stopp bleibt."

 Wolfgang Ehmke
05863/1857
0171/ 5454684

Bearbeitet am:26.05.1999 /ad


zurück zur Homepage