Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.
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vom 12.02.99

Der niedersächische Umweltminister Wolfgang Jüttner (SPD) hat ab sofort das Hantieren mit Castorbehältern an den 4 niedersächsischen AKW´s und im Brennelementzwischenlager Gorleben wieder erlaubt. Dieser Schritt alarmiert die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg . Sie erinnert daran, daß immer noch nicht die Ursachen für die äußere Verstrahlung der Castoren geklärt sind und außerdem ein genereller Beladestopp zwischen Bundes- und Landesbehörden sowie der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) vereinbart wurde, bis geklärt ist, wie es zur sog. Restfeuchte im Deckelbereich der Behälter kommt. Diese gefährde die Langzeitsicherheit der Behälter in erheblichem Maße, erinnert die BI. "Die Entscheidung Jüttners muß durch einen förmlichen Transportestopp Bonns konterkariert werden", fordern die Gorleben-Gegner/innen. Ein Gentlement-Agreement, wie es Trittins Amtsvorgängerin Angela Merkel (CDU) mit der Atomwirtschaft verabredete, sei völlig unzureichend und werde mit Sicherheit bei wachsender Entsorgungsnot der Atombetreiber zur einseitigen Kündigung führen.

 Wolfgang Ehmke 040/ 439 84 75

05863/1857

Bearbeitet am:13.02.1999 /ad


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