| Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V. | |||
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vom 17.1.1999
Der Ratschlag vom 16.01.1999
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Anti-AKW-Bewegung anläßlich der für den 26. Januar geplanten
"Konsensgespräche" von Regierung und Betreibern ging es Sonntag auf dem
"Ratschlag" in Meuchefitz. "Konsens ist Nonsens", meinten die rund
vierzig AKW-GegnerInnen, denn auch Rot-Grün unterwerfe sich der Logik der Konzerne. Wenn
es um den Gewinn geht, weiche die rot-grüne Regierung vor den Forderungen der Betreiber zurück. Dies zeige deutlich die geplante Novelle des Atomgesetzes, die hinter die Absichtserklärungen der ausstiegswillig angetretenen Regierung zurückfalle, und im Grunde alles beim alten belasse. Mit Unterstützung verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, z.B. der IG Metall, wollen die AtomkraftgegnerInnen am 26. Januar in Bonn während der "Konsensgespräche" für ihre Forderung sofortiges Abschalten der Atomanlagen - in einer "Störfallprozession" demonstrieren. Die BI organisiert Fahrgelegenheiten. Weiter ging es um eine Aktion am 27. Februar gegen die Inbetriebnahme der Pilotkonditionierungsanlage in Gorleben. Mit der Erteilung der 3. Teilerrichtungs- genehmigung würde die erste Atomanlage unter Rot-Grüner Regierung in Betrieb gehen. Die versammelten AtomkraftgegnerInnen zeigten sich entschlossen, weiter auf die eigene Kraft zu vertrauen und mit der mittlerweile 22-jährigen wendländischen Widerstandserfahrung die Inbetriebnahme zu verhindern.
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Bearbeitet am: 18.1.1999 /ad