CASTOR-Alarm! 2006 |
TagX-TICKER der CASTOR-NIX-DA Kampagne
Tag |
live |
Inhalt:
Wo ist der Castor? (Fahrplan des Castor-Transportes)
Plakate, Flugblätter und Materialen
CASTOR- Transport 2006
Aufruf zu Castor-AlarmTag X Kein Atomklo Gorleben!Querstellen gegen den Castortransport im November 2006 Ab dem 10. November November soll der nächste Transport von 12 hochradioaktiven Castorbehältern aus der Plutoniumfabrik La Hague mit einem gigantischem Polizeiaufgebot in das oberirdische Zwischenlager Gorleben durchgeknüppelt werden. Das Hin- und Herkarren von Atommüll bringt Keine Lösung des Entsorgungsproblems, sondern verschärft nur den Druck auf den maroden Gorlebener Salzstock als Endlagerstandort. Obwohl eine alternative Endlagerstandortsuche angekündigt ist, wird durch die Transporte versucht Gorleben per miltärischem Staatsakt mit Gewalt als Atommüllklo zu dem zu machen, was der Salzstock nachweislich nicht ist: Nämlich wasserdicht. Dabei ist seit den frühen 80er Jahren bekannt, dass der Salzstock ein Atommüllklo mit Spülung nach oben wäre. Täglich produzieren die bereits im normalen Störfallbetrieb strahlenden Reaktoren weiter radioaktiven Müll. Auch nach dem Beinahe - GAU im schwedischen Reaktor Forsmark schalten die Verantwortlichen aus Atomwirtschaft und Politik statt der Strahlenschleudern nur ihren Verstand ab. Wir werden in Gorleben Druck machen, um die Atompolitik, die nur den Finanzinteressen der Atomkonzerne dient, endzulagern! Den Atomstromern geht es nur um ihren Profit, auf Kosten von Leben und Gesundheit der Bevölkerung und nachfolgender Generationen. Das hochgefährliche Strahlenerbe muss wegen der extrem langen Halbwertzeiten der radioaktiven Isotope 1 Million Jahre sicher von der Biosphäre ferngehalten werden. Es werden also 50.000 Generationen der Strahlung ausgesetzt, nur weil die Verantwortlichen der Atomindustrie heute finanziell den Hals nicht voll bekommen können. Jede Imbissbude, die nicht nachweisen kann, wo sie ihr altes Fett entsorgt, wird geschlossen. Die Interessen der Atomindustrie, die kein sicheres Strahlengrab vorweisen kann, werden hingegen mit Wasserwerfern, Hubschraubern und Hundestaffeln verteidigt. Herzlich willkommen zur Besichtigung des real existierenden Atomstaats! Atomindustrie sofort abschalten, Erneuerbare Energien ausbauen! |
CASTOR-INFO-HOTLINE (wird ab dem 22.Oktober geschaltet):
01805 2 5 2 7 6 9Gedächtnisstütze: |
Was Sie alles wissen sollten, wenn Sie ins Wendland kommen!
| Castor-SMS-Alarm
(Anmeldevordruck der BI) |
|
Landkarte vom Wendland |
|
Routenplaner |
|
Das Wetter
|
|
Sanitäter |
|
EA
(Ermittlungsauschuß Gorleben)
|
|
Die Anfahrt ins Wendland |
|
TERMINE
|
|
|
Radio ZuSa Frequenz 89,7 MHz |
|
SPIEGEL ONLINE
Fotostrecke:
20 Momente wilden Protests
Bilder und Berichte von einzelnen Aktionen
SPIEGEL ONLINE
Der Triumph der Aufmüpfigen
Video von der Robin Wood-Aktion an der Schiene
Bilder und Berichte von einzelnen Aktionen
Bilder
Bilder
randbild
Bilder und Berichte
Bilder
Video bei Google-Video zu den Strassenblockaden in der Nähe des Verladebahnhofs
ES wird Flash7 oder höher benötigt
|
|
Werden CASTORen seit
Jahren illegal befördert und gelagert? "Deckel von Glaskokillen-Behältern könnten bei Flugzeug-Attacke möglicherweise bersten" (Eigenbericht der Castor-Nix-Da Redaktion) |
| weiter von oben. Es geht den Atomstromern ausschließlich um gigantische Geldsummen. Und selbst an der Entsorgungsmisere lässt sich verdienen: Die deutschen Atommüller haben steuerfrei über 35 Milliarden Euro Rückstellungen für zukünftige Entsorgungskosten auf ihre Finanzhalden getürmt. Ein gigantisches Vermögen, ein gigantisches Machtmittel. Schamlos kaufen sie sich mit den Müllmilliarden in neue monopolartige Stellungen, wie die Wasserwirtschaft oder Verpackungsindustrie ein. Die über 60jährige Geschichte der Atomkraft ist eng mit dem militärischen Bereich verknüpft. Die sogenannte zivile Nutzung ist ein späteres Nebenprodukt aus der Atombombenforschung. Aus militärischem Interesse befinden sich in den klassischen Atombombenstaaten deshalb auch die Wiederaufarbeitungsanlagen (WAA), in denen Plutonium abgetrennt wird. Die Anti-Atom-Bewegung als soziale Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil im Kampf gegen die global player. Gorleben beispielsweise, als sozialer Ort im Widerstand, bietet Visionen und kommunikativen Platz für ein Umdenken. Der Widerstand wird von der Oma bis zum Enkel in einer fantasievollen bunten Mischung mitgetragen. Der inzwischen 28jährige kontinuierliche Kampf für ein gemeinsames Ziel führt die unterschiedlichsten Menschen zusammen und ermöglicht darüber hinaus einen Austausch über viele andere Missstände. Die gemeinsame Erfahrung der Kriminalisierung und Entrechtung schweißt zusammen. Die Grundrechte auf körperliche Unversehrtheit, freie wahrnehmbare Meinungsäußerung und informationelle Selbstbestimmung werden regelmäßig mit Polizeistiefeln getreten. Demonstrationsverbotszonen von 70 km Länge und zwischen 100 m bis 500 m Breite werden regelmäßig gegen die Proteste der Bevölkerung verhängt. Gorleben hat bislang die neun größten Polizeieinsätze der Nachkriegsgeschichte erlebt. Mit dem nächsten Transport wird die zweifelhafte Hitparade der Polizeieinmärsche komplett. Herzlich willkommen zur Besichtigung des real existierenden Atomstaats! ...Stopp Castor...Stopp Atomstaat...Stopp
Polizeistaat... Wir sind keine kriminellen Chaoten, sondern Menschen, die Verantwortung für sich und ihre Kinder übernehmen und eine lebenswerte Umwelt zu verteidigen haben. Jeder Atommülltransport in die oberirdische Gorlebener Zwischenlagerhalle macht ein Endlager im Gorlebener Salzstock wahrscheinlicher. Dabei ist seit über 2 Jahrzehnten wissenschaftlich die Untauglichkeit nachgewiesen. Über Grundwasserkontakt gelangen die radioaktiven Isotope ungeschützt in die Biosphäre. Museumsdorf für technische Fehlentwicklungen statt Atommüllklo Wir fordern, die Gorlebener Atomanlagen in ein "Niedersächsisches Museumsdorf für technische Fehlentwicklungen des 20. Jahrhunderts" umzuwandeln. Dort könnte die Gefährdung der Biosphäre durch den sogenannten Kernbrennstoffkreislauf dargestellt, erläutert und dokumentiert werden. Allerdings müsste die Castorhalle, die laut Betreiber nur ein Wetterschutz ist, noch abgedichtet werden, bevor sie als Museum dienen könnte. Ein Bruchteil der bisherigen Polizeieinsatzkosten würden mit Sicherheit für das Museumsprojekt ausreichen.
Es kann nicht angehen, dass jede Imbissbude, die nicht nachweisen kann wie sie ihr Fett entsorgt sofort dicht gemacht würde, während die Betreiber von Atomanlagen trotz einer über 60jährigen Historie einer weltweit ungelösten und unlösbaren Entsorgung unter Polizeischutz gestellt werden! Wir werden uns weiter entschieden dagegen zur Wehr setzen. Kommt zahlreich und beteiligt euch mit bunten und fantasievollen Protesten entlang der Transportstrecke und rund um Gorleben. Für den sofortigen Ausstieg aus der Atomindustrie!
|
Bearbeitet am: 24.08.2006ad/