CASTOR-Alarm! 2005 |
TagX-TICKER der CASTOR-NIX-DA
Kampagne mit den
aktuellsten Informationen steht Ihnen zu den Transporttagen wieder zur Verfügung!
Inhalt:
Nicht mit uns! - Eine Videodokumentation des Castortransports im November 2005
Wo ist der Castor? (Fahrplan des Castor-Transportes)
CASTOR- Transport 2005
Aufruf zu Castor-AlarmTag X Kein Atomklo Gorleben!Querstellen gegen den Castortransport im November 2005 Voraussichtlich am Wochenende des Totensonntag (19./20.11.) November soll der nächste Transport mit 12 hochradioaktiven Castorbehältern aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague nach Gorleben rollen. Die fünfte Jahreszeit im Wendland steht vor der Tür. Seit Ende August sind diesmal bereits an den Brücken über die Bahnstrecke zwischen Lüneburg und Dannenberg Polizisten in Containern stationiert. Schon aufgrund ihrer enormen Gefährlichkeit provoziert die Atomwirtschaft wie keine zweite eine polizeiliche und militärische Absicherung. Gleichzeitig hinterlässt sie der Nachwelt ihr strahlendes Erbe mit todbringenden Folgen. Die derzeitige Forderung der Wissenschaft für die Endlagerung von hochradioaktivem Atommüll ist ein weltweit nicht zu erbringender Sicherheitsnachweis über 1 Million Jahre. Es werden also 50.000 Generationen der Strahlung ausgesetzt, nur weil heute die Atomindustrie finanziell den Hals nicht voll genug bekommen kann. Ein unvorstellbarer Zeitraum, voller geologischer Umbrüche, Eiszeiten und diverser anderer Unwägbarkeiten. Hätten die Neandertaler ein nukleares Feuer entfacht, es würde heute noch brennen. Und niemand könnte es löschen. |
CASTOR-INFO-HOTLINE (ist ab dem 24.Oktober geschaltet):
01805 2 5 2 7 6 9Gedächtnisstütze: |
| Castor-SMS-Alarm
(Anmeldevordruck der BI) (wird beim nächsten Transport aktiviert) |
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Landkarte vom Wendland |
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(Ermittlungsauschuß Gorleben)
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Die Anfahrt ins
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Radio ZuSa Frequenz 89,7 MHz |
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Gorleben
- eine Protestgeschichte
von Timo Vogt
Treckblockade in Klein Gusborn
randbild
Bilder und Berichte
Indymedia
Bilder und Berichte
SMS-Aktion der Solargeneration
Fotoreport: Castor-Alarm 2005 im Wendland von Ralph Segert
Bilder von
aus Lüneburg,
vom Verladebahnhof in Dannenberg,
aus Gusborn sowie aus Grippel
News und Infos![]()
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Werden CASTORen seit
Jahren illegal befördert und gelagert? "Deckel von Glaskokillen-Behältern könnten bei Flugzeug-Attacke möglicherweise bersten" (Eigenbericht der Castor-Nix-Da Redaktion) |
| weiter von oben. Es geht den Atomstromern ausschließlich um gigantische Geldsummen. Und selbst an der Entsorgungsmisere lässt sich verdienen: Die deutschen Atommüller haben steuerfrei über 35 Milliarden Euro Rückstellungen für zukünftige Entsorgungskosten auf ihre Finanzhalden getürmt. Ein gigantisches Vermögen, ein gigantisches Machtmittel. Schamlos kaufen sie sich mit den Müllmilliarden in neue monopolartige Stellungen, wie die Wasserwirtschaft oder Verpackungsindustrie ein. Die über 60jährige Geschichte der Atomkraft ist eng mit dem militärischen Bereich verknüpft. Die sogenannte zivile Nutzung ist ein späteres Nebenprodukt aus der Atombombenforschung. Aus militärischem Interesse befinden sich in den klassischen Atombombenstaaten deshalb auch die Wiederaufarbeitungsanlagen (WAA), in denen Plutonium abgetrennt wird. Die Anti-Atom-Bewegung als soziale Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil im Kampf gegen die global player. Gorleben beispielsweise, als sozialer Ort im Widerstand, bietet Visionen und kommunikativen Platz für ein Umdenken. Der Widerstand wird von der Oma bis zum Enkel in einer fantasievollen bunten Mischung mitgetragen. Der inzwischen 28jährige kontinuierliche Kampf für ein gemeinsames Ziel führt die unterschiedlichsten Menschen zusammen und ermöglicht darüber hinaus einen Austausch über viele andere Missstände. Die gemeinsame Erfahrung der Kriminalisierung und Entrechtung schweißt zusammen. Die Grundrechte auf körperliche Unversehrtheit, freie wahrnehmbare Meinungsäußerung und informationelle Selbstbestimmung werden regelmäßig mit Polizeistiefeln getreten. Demonstrationsverbotszonen von 70 km Länge und zwischen 100 m bis 500 m Breite werden regelmäßig gegen die Proteste der Bevölkerung verhängt. Gorleben hat bislang die neun größten Polizeieinsätze der Nachkriegsgeschichte erlebt. Mit dem nächsten Transport wird die zweifelhafte Hitparade der Polizeieinmärsche komplett. Herzlich willkommen zur Besichtigung des real existierenden Atomstaats! ...Stopp Castor...Stopp Atomstaat...Stopp
Polizeistaat... Wir sind keine kriminellen Chaoten, sondern Menschen, die Verantwortung für sich und ihre Kinder übernehmen und eine lebenswerte Umwelt zu verteidigen haben. Jeder Atommülltransport in die oberirdische Gorlebener Zwischenlagerhalle macht ein Endlager im Gorlebener Salzstock wahrscheinlicher. Dabei ist seit über 2 Jahrzehnten wissenschaftlich die Untauglichkeit nachgewiesen. Über Grundwasserkontakt gelangen die radioaktiven Isotope ungeschützt in die Biosphäre. Museumsdorf für technische Fehlentwicklungen statt Atommüllklo Wir fordern, die Gorlebener Atomanlagen in ein "Niedersächsisches Museumsdorf für technische Fehlentwicklungen des 20. Jahrhunderts" umzuwandeln. Dort könnte die Gefährdung der Biosphäre durch den sogenannten Kernbrennstoffkreislauf dargestellt, erläutert und dokumentiert werden. Allerdings müsste die Castorhalle, die laut Betreiber nur ein Wetterschutz ist, noch abgedichtet werden, bevor sie als Museum dienen könnte. Ein Bruchteil der bisherigen Polizeieinsatzkosten würden mit Sicherheit für das Museumsprojekt ausreichen.
Es kann nicht angehen, dass jede Imbissbude, die nicht nachweisen kann wie sie ihr Fett entsorgt sofort dicht gemacht würde, während die Betreiber von Atomanlagen trotz einer über 60jährigen Historie einer weltweit ungelösten und unlösbaren Entsorgung unter Polizeischutz gestellt werden! Wir werden uns weiter entschieden dagegen zur Wehr setzen. Kommt zahlreich und beteiligt euch mit bunten und fantasievollen Protesten entlang der Transportstrecke und rund um Gorleben. Für den sofortiger Ausstieg aus der Atomindustrie! Bundesweite Anti Atom - Demo Sa. 5.11.05 in Lüneburg Castor-Auftaktdemo am Wochenende vor dem Transport in Dannenberg/Wendland |
Bearbeitet am: 29.08.2005/dm