Gorleben Rundschau |
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OKTOBER 2003 AUSGABE 10 |
Inhalt:
"Der Castor kommt - wir sind schon da!"
Amtsgericht und Polizei müssen genauer prüfenKaren Ullmann, Rechtsanwältin in Hamburg Es kann nicht angehen, dass Menschen ohne richterlichen Beschluss und ohne die Möglichkeit, mit einem Anwalt zu sprechen, festgehalten werden", sagte Innenminister Schily vor kurzem. Er meinte damit die Gefangenen in Guantanamo Bay. Dieser in einem Rechtsstaat selbstverständliche Satz gilt aber nicht nur für Extremsituationen wie die monatelange Haft der angeblichen alQuaida-Mitglieder, sondern für jede polizeiliche Festnahme. Art. 104 Abs. 2 Grundgesetz lautet: Über die Zulässigkeit und Fortdauer einer Freiheitsentziehung hat nur der Richter zu entscheiden. Bei jeder nicht auf richterlicher Anordnung beruhenden Freiheitsentziehung ist unverzüglich eine richterliche Entscheidung herbeizuführen." Lange Zeit meinten Polizei und Gerichte im Landkreis Lüchow-Dannenberg, für sie würden diese rechtsstaatlichen Grundsätze nicht gelten. Aufgrund der Ausnahmesituation massenhafte Festnahmen in kürzester Zeit sei nur das organisatorisch Machbare notwendig. Wenn eben nur 5 Beamten und Beamtinnen zur Personalerfassung der Festgenommenen zur Verfügung standen und das Gericht am Wochenende und nachts nicht arbeitete, vergingen schon gerne mal 24 Stunden oder mehr, ohne dass das Gericht überhaupt von der Freiheitsentziehung erfuhr. Falls Anwälte die Möglichkeit hatten, mit den Betroffenen zu sprechen und das Amtsgericht auf die gefangenen Personen aufmerksam machte, weigerte sich dieses, ohne Akten der Polizei zu entscheiden. Und das Anlegen einer Akte kann lange dauern. Dann waren die Castoren drin", die Menschen entlassen und die Grundrechte verletzt. Falls sich jemand hiermit nicht abfinden wollte und einen Antrag auf richterliche Überprüfung der Freiheitsentziehung stellte, bekam er vom Amtsgericht wenn überhaupt entweder die Antwort, es sei nicht zuständig oder einen Beschluss mit dem Inhalt, alles sei mit rechten Dingen zugegangen. Ob kilometerweit von der Transportstrecke, allein oder in Gruppen, mit verdächtigen" Gegenständen oder ohne, das Amtsgericht gestand der Polizei unter dem Deckmantel der Verhinderung von Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten mit erheblicher Gefahr für die Allgemeinheit" (§ 18 Abs.1 Nr.2 des niedersächsischen Gefahrenabwehrgesetztes, kurz NGefAG) freies Spiel zu. Auf eine persönliche Anhörung der Betroffenen wurde verzichtet. Anträge, die Art und Weise der Freiheitsentziehung zu überprüfen, lehnte das Gericht als unzulässig ab. Damit ist es jetzt vorbei. Das Landgericht Lüneburg hob zwei dieser Beschlüsse auf und verwies die zur erneuten Entscheidung an das Amtsgericht Dannenberg zurück. Die Beschlüsse des Landgerichts sind eine Schelte des Amtgerichts, wie sie auf Juristen-deutsch nicht deutlicher sein könnte: ? Anträge auf Überprüfung der Art und Weise der Freiheitsentziehung sind zulässig, das Gericht muss hierüber entscheiden. ? Das Amtsgericht hat den Sachverhalt im gebotenen Umfang aufzuklären (was hat die betroffene Person genau gemacht?), hierzu gehört zwingend die Anhörung der Betroffenen. ? Jede Entscheidung muss eine individuelle Gefahrenprognose enthalten (welche Gefahr ergibt sich aus dem Verhalten der Person?), formblattmäßige Begründungen sind nicht zulässig. ? Wird die grundgesetzlich vorgeschriebene sofortige richterliche Entscheidung" nicht unverzüglich herbeigeführt, muss im Einzelfall geprüft werden, ob für die Verzögerung spezifische Gründe vorlagen; die pauschale Rechtfertigung, es sei nicht genügend Polizei für eine zügigere Bearbeitung der Festgenommenen vorhanden, reicht jedenfalls nicht aus. Schon beim letzten Castor-Transport fällte das Oberlandesgericht Celle im Einklang mit der Europäischen Konvention für Menschenrechte die Entscheidung, die Betroffenen dürften selbst einen Antrag auf sofortige richterliche Entscheidung beantragen. Der Dannenberger Amtsgerichtsdirektor Reif hat richtig festgestellt, dass diese Entscheidungen für das Amtsgericht viel Arbeit bedeuten. Schließlich sind nach seinen Angaben allein aus den letzten Jahren noch über 2000 Anträge auf nachträgliche Überprüfung der Freiheitsentziehung anhängig. Diese müssen jetzt alle angehört werden. Ob die Polizei hierüber sauer ist oder nicht, tut nichts zur Sache. Auch über die Art und Weise der Unterbringung muss sich das Amtsgericht jetzt einige Gedanken machen. Da es hierzu keine Regelungen gibt, muss es seine Entscheidungen an den Grundechten und am Verhältnismäßigkeitsgrundsatz orientieren. Das heißt beispielsweise: ? Verweigerungen des Toilettengangs über Stunden ist unzulässig ? Festhalten ohne Witterungsschutz über Stunden ist unzulässig ? Parken" von Gefangenen in engen Gefangenentransportern ist unzulässig ? das Festhalten mehrer Dutzend Menschen in ungeheizten Fahrzeughallen, lediglich mit einer dünnen Isomatte und einer Decke ausgestattet und damit keine Möglichkeiten zu schlafen, ist unzulässig ? Häufiges Stören der Nachtruhe ist unzulässig ? Unzureichende Versorgung mit Getränken und Nahrung über mehrere Stunden ist unzulässig ? Bei starken Rauchern ist der Entzug von Zigaretten unzulässig Die Zulässigkeit richtet sich auch nach dem Grund für die Ingewahrsamnahme. Geht es lediglich darum, Menschen vom Blockieren von Straßen und Schienen abzuhalten, ist nicht einsichtig, warum ihnen Bücher, Kartenspiele, Walkman, Telefone oder sonstige Dinge, mit denen die Zeit totgeschlagen" werden kann, weggenommen werden. Denn neben der Einschränkung der persönlichen Bewegungsfreiheit ist die Untätigkeit eine der unangenehmsten Nebenwirkungen" des Eingesperrtseins. Auch wird es nicht zulässig sein, Menschen unter Androhung von körperlicher Gewalt zu zwingen, sich nackt auszuziehen. Eine solche Behandlung stellt eine schlimme Erniedrigung dar, die nur zum Schutz hoher Rechtsgüter Leben, Gesundheit zulässig ist. Hat die betroffene Person aber keine Straftat begangen, zu deren Aufklärung ein Entkleiden notwendig ist, ist diese Behandlung unzulässig. Vielleicht stellt das Amtsgericht im weiteren Nachdenken über die Zulässigkeit von Freiheitsentziehungen in einem Staat, der Leben, Freiheit und körperliche Unversehrtheit als die höchsten vom Staat zu achtenden Rechtsgüter achtet, auch endlich fest, dass ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz normalerweise geahndet mit einer Buße von wenigen Euros keine Ordnungswidrigkeit von erheblicher Gefahr für die Allgemeinheit" ist. Gleiches gilt für einen Verstoß gegen die Eisenbahnbau- und Betriebsordnung. Und: eine prognostizierte Gefahr entfällt, wenn die Betroffenen plausible persönliche Gründe dafür haben, dass sie sich nicht mehr an die Transportstrecke begeben: Kinder, die betreut werden müssen, Prüfungen, Arbeit.... Diejenigen, die bei diesem Transport wieder einmal die Kaserne in Neu Tramm von innen besichtigen dürfen, sollten sich dieses merken: ? Es ist ihr Recht, von Anfang der Ingewahrsamnahme an, also schon im Kessel oder wo auch immer die Gewahrsamnahme verkündet oder faktisch durchgesetzt wird, zu verlangen, einem Richter vorgeführt zu werden und mit einem Anwalt oder einer Anwältin zu sprechen. ? Jede Form unverhältnismäßiger Behandlung sollten genau wie Dauer und Ort der Ingewahrsamnahme, Namen der festnehmenden Beamten/der Einheit (Nummernschilder!) in einem Gedächnisprotokoll festgehalten werden, welches dem Ermittlungsausschuss zur Verfügung gestellt werden sollte. ? Wer mit der Art und Weise, der Dauer oder den Gründen für die Ingewahrsamnahme nicht einverstanden ist, sollte sich ebenfalls schnell beim EA melden hier beginnen Fristen zu laufen. Diese Entscheidungen des Landgerichts Lüneburg waren nur durch die Arbeit vom Ermittlungsausschuss und engagierten Anwält/innen möglich. Wer diese Arbeit unterstützen will, überweist ein paar Euro an den Ermittlungsausschuss Gorleben, Konto 12 945 300, Volksbank Clenze (BLZ 258 619 90). Die fünfte JahreszeitWolfgang Ehmke Das Wendland kennt fünf Jahreszeiten. Anfang November, wo es in anderen Ecken der Republik schmuddelt oder gar den ersten Schnee gibt, grünt es im nord-östlichen Zipfel Niedersachsens. Jeder Bahnübergang und jede strategisch wichtige Kreuzung im Landkreis Lüchow-Dannenberg wird von 13.000 Polizisten und Bundesgrenzschützern gesichert". Wie in den Jahren zuvor begleitet" eine technisch hochgerüstete Armada den Transport von zwölf Castorbehältern aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague auf den letzten Streckenkilometern auf der Bahn bzw. Straße von Lüneburg über Dannenberg in das Zwischenlager Gorleben und konterkariert damit zugleich die Botschaft, dem Widerstand im Wendland sei dank" der rot-grünen Energiepolitik die Puste ausgeblieben. Auf fünf mehr oder weniger aufmüpfige Einwohner kommt ein uniformierter Aufpasser, sobald sich die freien Wenden und ihre Sympathisanten auf den Weg zur CASTORellen Landpartie" machen: mit Lesungen & Laternenumzügen, Baumhäusern & Blockaden, Konzerten & Gebeten stellen sie sich in diesem Jahr quer. Den Startschuss für die alljährliche Mobilisierung der Quersteller/innen gaben die 12 Besetzer des Endlagerschachts im Salzstock Gorleben, die Anfang September als Besuchergruppe getarnt in das Bergwerk eingefahren waren, um dann 800 Meter unter Tage zu erklären, sie würden dort verharren, bis Umweltminister Trittin die geologischen Gründe für die Nicht-Eignung Gorlebens als nukleares Endlager endlich einmal regierungsoffiziell auf den Tisch legt. Seit Oktober 2000 greift das Moratorium auf der Baustelle, das im Rahmen des sogenannten Atomkonsenses" im Juni 2000 zwischen Rot-Grün und Stromwirtschaft ausgehandelt wurde. Aber im Vertragstext ist zu Gorleben von der Eigungshöffigkeit" des Salzstocks die Rede. Dahinter verbarg sich in der Kohl-Ära die Hoffnung, es bliebe bei diesem einzigen Projekt. Inzwischen wiegt auch der Kostenfaktor 1,4 Mrd. Euro wurden im Salz bisher verbuddelt. Jeder Castorbehälter, der im Elbdorf Gorleben abgestellt wird im Herbst würden es 40 zementiert aus Sicht der Bürgerinitiative den Standort als potentielles Atommüllclo der Nation. Die niedersächsische CDU machte sich im Wahlkampf sogar stark für eine europäische Öffnung. Jener Reizbegriff wurde wohlbedacht in den Vertragstext übernommen, denn solange Gorleben als eignungshöffig gilt, wird es ungleich schwieriger, von den Abfallverursachern das Geld für eine erweiterte und vergleichende Endlagersuche abzukassieren. Schon jetzt müssen die Abfallverursacher die notwendigen Kosten für die Endlagersuche zahlen. Nun weigern sich die Konzerne, von den insgesamt 35 Milliarden Euro Rückstellungen, die unter anderem für die Atommüllentsorgung steuerfrei angehäuft wurden, einen Cent mehr als notwendig zu berappen das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) beziffert die Kosten für eine solche erste Phase übertägiger Untersuchungen bis zur Entscheidung für einen Standort auf lediglich 500 Millionen Euro. Opposition und Stromkonzerne gaben Jürgen Trittin im Frühsommer schließlich einen Korb, als er eine parteienübergreifende Verhandlungsgruppe einberufen wollte mit dem Auftrag, die Wege und Verfahren zu vergesellschaften", wie man bis zum Jahr 2030 ein betriebsbereites Endlager realisiert. Der niedersächsische Amtskollege Hans-Heinrich Sander (FDP) will nach dem Regierungswechsel in Hannover prompt weiter erkunden lassen... und Trittin verlegt sich seitdem auf Absichtserklärungen und aufs Aussitzen. Die Demonstranten im Wendland wollen die politische Starre nicht hinnehmen. Sie wissen, dass sie es sind, die am Ende auf dem Nuklearabfall sitzen bleiben. Sie erinnern mit ihrem Protest daran, dass auch ohne jede Endlagerstätte die Atommüllvermehrung auf Grundlage jenes Vertrages unvermindert vonstatten geht. Sie plädieren immer noch für den schnellen Atomausstieg. Doch Konjunkturflaute, Gesundheitsreform und Löcher in der Rentenkasse sind die bestimmenden Themen dieser Zeit. Ökologische Themen, selbst der Streit um die Bierdose, rutschen in der öffentlichen Wahrnehmungsskala auf die hinteren Plätze. Der extrem heiße Sommer, die Wetterkapriolen als Vorboten einer globalen Klimaveränderung scheinen fast schon wieder vergessen. Allenfalls die aufflammende Debatte um die Erneuerbaren Energien ließ ahnen, dass noch ganz andere Zukunftsthemen politisch zu bewältigen sind. Nach einer Studie des Öko-Instituts und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) muss bis zum Jahr 2030 in Deutschland eine Kraftwerksleistung von mindestens 50.000 von 110.000 Megawatt ersetzt werden. Die Atomkraft trägt derzeit rund 30% zur Stromversorgung bei, 80% des Stroms kommen aus fossilen Kraftwerken. Der Anteil des Ökostroms soll von derzeit 8 auf 12,5% im Jahr 2010 steigen, und das heißt in erster Linie Ausbau und Weiterförderung der Windenergie nur so können Klimaschutzziele eingehalten werden, schließlich hat sich die Bundesregierung verpflichtet, bis zum Jahr 2012 21 Prozent weniger Treibhausgase in die Luft zu blasen. Die anstehenden Investitionsentscheidungen spalten das Regierungslager. Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) macht sich zum Fürsprecher der energiepolitischen Dinosaurier, die vier Großen der Branche, E.on, RWE, Vattenfall und EnBW, wollen an dem bisherigen Energiemix fest- und die lästige Konkurrenz, die ihnen aus dem Aufwind der Regenerativen entgegenweht, klein halten. Denn die 8,2 Milliarden Euro Gesamtumsatz, die die junge Branche im vergangenen Jahr erzielte, sind längst kein Klimpergeld mehr. Ob bei den Herstellern oder den Betreibern profitieren in erster Linie kleine und mittlere Unternehmen. Es verwundert nicht, dass in dieser Situation der Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Europe, Klaus Rauscher, die Chance sieht, die Reaktoren Brunsbüttel und Krümmel über die ausgehandelten Restlaufzeiten hinaus Strom produzieren zu lassen und dass sich die CDU-Opposition einmal mehr für den Bau neuer Atomkraftwerke stark macht. Sind dies nur Versuchsballons? Zerbrechen nicht die AKW-Planspiele an pekuniären Vorgaben? Sind die AKW´s nicht nur dann profitabel, wenn sie möglichst lange Strom produzieren? Ein Blick über den Zaun ins europäische Ausland stimmt nachdenklich: Finnland will ein fünftes Atomkraftwerk und die französische Industrieministerin Nicole Fontaine hat gerade die Debatte um die Realisierung eines Prototyps" des Europäischen Druckwasserreaktors mit ihrem Pro-Votum angeheizt: das deutsch-französische Firmenkonsortium Siemens/Framatome setzt natürlich auf staatliche Subventionen. Die politischen Ziele des Gorleben-Widerstands sind mithin sehr ehrgeizig: die Schächte in Gorleben sollen verfüllt werden, die AKW-Betreiber sollen per Gesetz zur vollständigen Finanzierung einer vergleichenden Endlagersuche verpflichtet werden. Der Richtungsstreit fossil-nuklearer Stromproduktion soll zugunsten der Regenerativen entschieden, die pro-atomaren Träume der Lobby zum Platzen zu gebracht werden. Doch vorsichtig: das Abschalten des Uralt-Reaktors Stade, der aus rein ökonomischen Gründen im November fast zeitgleich zum alljährlichen winterlichen Castor-Umzug" so Jürgen Trittin auf dem 12. Atomrechtssymposium in Köln vom Netz geht, hat, bei aller Freude über dessen Stilllegung, nichts mit dem geforderten Atomausstieg zu tun. Seine Reststromkontingente verlängern die Laufzeit anderer AKW´s. Vom Ausstieg ist man also noch weit entfernt und angesichts der energie- und umweltpolitischen Relevanz verdienen die Demonstranten auf ihrer CASTORellen Landpartie im Wendland nicht nur Respekt, sondern vielmehr auch Unterstützung. TermineDo 30.10. 19.30 Uhr Saalbühne Freie Schule Hitzacker Lieder der Kraft" Fr 31.10. 20 Uhr Hammerhai" Ska-Punk, Saal Möhringhof, Gusborn, Eintritt 3 Euro Sa 1.11. 10 Uhr Schnupper-Kletterkurs mit Robin Wood beim Baumhaus Langendorf, nur mit Anmeldung: 040 38089221 10.30 Uhr Lüneburg, Bäckerstraße, Mahnwache öffentlicher Hammelsprung, Information CASTOR-Transport 11 Uhr Eröffnung WebCam, beim Verladekran Dannenberg Tag des offenen Himmels: Versuche mit Flugobjekten wie Drachen, Modellflugzeuge, Heißluftballons und was Euch sonst einfällt. 11 Uhr Demo in Uelzen, Hammersteinplatz 20 Uhr Veranstaltung in Platenlaase mit Wolfgang Irrek (Wuppertal-Institut) zu Rückstellungen für Atommüllentsorgungskosten", Stand der Dinge zum bevorstehenden CASTOR-Transport, Ermittlungsausschuß 21 Uhr Hamburg, Rote Flora" grosses Konzert CASTOR-Mobilisierung Gorleben ruft" So 2.11. Fortsetzung Schnupper-Kletterkurs mit Robin Wood 10 21 Uhr WebCam am Verladekran (bis 6.11.) 14 Uhr Disco aus der Dose, Bahnübergang Süschendorf, Feuerholz und Essen mitbringen 16 Uhr Mahnwache Bahnübergang Süschendorf Mo 3.11. 10 21 Uhr WebCam am Verladekran (bis 6.11.) Do 6.11. Wendenhütte Marktplatz Lüchow, Kontakt: 05843 986900 Jugendcamp vom 6.-13.11. in Splietau, Kontakt-Infotelefon: 0160 3827077, EMail: jugend.aktionluechow@gmx.de
20 Uhr Veranstaltung mit Dr. Rolf Gössner, Präsident der Internationalen Liga für Menschenrechte, über Novellierung / Verschärfung des Nieders. Polizeigesetzes und Verfassungsschutzgesetzes, Saal Möhringhof, Groß Gusborn Fr 7.11 9.30 Uhr Schüler-Demo in Lüchow, Treffpunkt Bücherei Wendenhütte Marktplatz Lüchow, Kontakt: 05843 986900 18 Uhr WebCam am Verladekran, Abschluß 19 Uhr Lesung Die Schwachstelle" bei Wilhelm Buttnop, Elbuferstraße 58, Langendorf 19 Uhr Grillen in Neu Tramm 21 Uhr Disco Reggae Langendorf Ex-Lucifer, Eintritt 2 Euro Sa 8.11. Greenpeace-Solar-Generation informiert mit SolArbeitsamt" bei der Kirche in Dannenberg mit heißen Getränken 13.00 Uhr Auftaktkundgebung in Dannenberg ab Marktplatz, Readymade" GitarrenRock, Doukkali 20 Uhr Open-air-Kino in Splietau beim Friedhof, Readymade" GitarrenRock 21 Uhr in Trebel Kreuze aufbauen 21 Uhr Disco "Bauernstuben" Trebel In der Zeit zwischen 8.11. und 12.11. findet die Installation FREIE PARKZONE HITZACKER statt. Feierliche Einweihung des Freien PKW-Zwischenlagers auf dem Gelände der Freien Schule Hitzacker. Ein Kreativ- Projekt der Oberstufe! Machen Sie mit! Termin der Einweihung und Infos unter: 05849 971280 Lüneburg: tagsüber, Clamartpark / InfoPark, Aufbau & Eröffnung des "InfoParks" bis Tag X abends, Anna & Arthu, Katzenstr. 2, Eröffnung der "Widerstands-VoKü" bis Tag X So 9.11. Am 9. November jährt sich zum 65. Mal die Reichspogromnacht. Zwischen dem 8. und dem 12. November 1938 wurden in Deutschland etwa 30.000 Juden und Jüdinnen deportiert, mindestens 91 wurden ermordet, etwa 8.000 Geschäfte und Häuser zerstört und mindestens 177 Synagogen gesprengt oder gebrandschatzt. Dieser Tag markiert den Übergang vom offenen Antisemitismus zu organisierter Vernichtung. Was bedeutet Gedenken und Erinnern an den 9. November heute? 12 Uhr Hitzacker, Von-dem-Bussche-Platz 20 Uhr Jagdschloß Göhrde, Schloßsaal Diskussionsveranstaltung: Antisemitische Stereotypen in Bildern und Köpfen Greenpeace-Solar-Generation in Dannenberg 9.30 Uhr Treffpunkt Tollendorf 11 zum Pferdeausritt, Abritt 10 Uhr, Halali ca. 12 Uhr Ort noch ungewiss, Umtrunk 13 Uhr Strassenfest in Klein Gusborn, Neue und Alte Dorfstraße, Readymade" GitarrenRock 13 17 Uhr 1. Wendländisches Chorfestival Kirche Langendorf 14 Uhr Gorlebener Gebet an den Gorleben-Kreuzen 17 Uhr Freie Schule Hitzacker, Hans Georg Ahrens singt Lieder von Robert Schumann und Hugo Wolf, am Flügel Ina Peeken 18 Uhr immer wieder Brauchtumspflege: St. Martin-Laternenumzug. Treffpunkt Freie Schule Hitzacker 20 Uhr Alt Bräsig (bei Splietau) Spiel Bauern und IDAS Mo 10.11. Greenpeace-Solar-Generation in Dannenberg 15 - 16 Uhr Gruppe Höhbeck Infopunkt Gorleben Kinderprogramm (Laternen basteln) 16 Uhr Kundgebung und Demo in Lüneburg, Am Sande 18 Uhr Kundgebung Marktplatz Dannenberg 19 Uhr St. Martin-Laternenumzug Treffpunkt Freie Schule Hitzacker 20 Uhr Open-air-Kino in Splietau beim Friedhof 20 Uhr Liederabend der Berliner Künstler Harald Hahn und David Fuhr Lob der Verzweiflung" mit Texten des österreichischen Dichters Theodor Kramer (www.lob-der-verzweiflung.de) Bahnhof Göhrde, Eintritt 3 Euro 20 Uhr Benno Fischer mit ecole tam tam (Benno Fischer und Tanzzeit Britta Kasokat), Tänze und Rhytmen aus Westafrika, Saal Möhringhof, Groß Gusborn WiderSetzen: 10.-14.11. im Raum Grippel, Gusborn, Langendorf: Marionettentheater Hase und Igel", The Swinging ReSisters" Freie Kulturinitiativen, Straßenkunst und Lebenskunst-Veranstaltungen finden durchgehend statt und hängen auch von Euch ab! Ankündigungen ist der Tageszeitung zu entnehmen. Näheres unter: www.widersetzen.de und 05843 1433 Laase am Kreuzweg (letztjährige Mahnwachen-Wiese): Theaterzelt Musenpalast Nonstop Kulturmarathon von 10.11. bis 12.11. Durchgehend Einlaß. Aktuelles Programm ist der Tageszeitung zu entnehmen. Di 11.11. 18 Uhr St. Martin-Laternenumzug in Gusborn beim Maulwurf 18 Uhr Kundgebung Marktplatz Dannenberg 19 Uhr St. Martin-Laternenumzug Treffpunkt Freie Schule Hitzacker Mi 12.11. 18 Uhr St. Martin-Laternenumzug Treffpunkt Freie Schule Hitzacker 20 Uhr Freie Schule Hitzacker Eurythmie-Enseble Stuttgart APPASSIONATA! Sonate von Beethoven, Eintritt 10-15 Euro, Kartenvorverkauf 05862 5252 Do 13.11. Abschlusstreffen nach dem Transport Gasthaus Wiese, Gedelitz Sa 15.11. 20 Uhr TanzNachtTotal (TNT) Café Grenzbereiche" Platenlaase. Wir treffen uns alle nochmal zum Reden, Tanzen, Lachen, Weinen.... - In Gusborn sitzt der Maulwurf und wartet auf Geschenke. - Änderung und Ergänzungen bitte der Elbe-Jeetzel-Zeitung entnehmen - Kundgebung in Dannenberg eine Stunde nach Eintreffen des CASTORzuges - Abschluss-Pressekonferenz Bauernstuben" in Trebel 1 Std. nach Eintreffen des CASTORzuges im Zwischenlager Gorleben INTERNET www.baeuerliche-notgemeinschaft.de
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Bearbeitet am:05.09.2003 /ad