Verraten ++ vertrieben ++ verstahlt
Infoemagazin Nr. 17
| Weltweit ist die Atomindustrie in den Startlöchern und stellt die
Kernenergie als klimafreundliche Alternative dar. Während in Deutschland
über eine Laufzeitverlängerung diskutiert wird, planen andere Staaten wie Indien und
China Reaktorneubauten im großen Stil. Sind die derzeitigen Uranvorräte aufgebraucht,
werden sich trotz steigenden Preisen die Fördermengen erhöhen müssen.
Rund 70 Prozent der bekannten Uranvorräte liegen unter dem Land indigener Völker.
Erst spät entdeckte man den Rohstoffreichtum ihres Landes und begann meist entgegen aller
Verträge mit der Ausbeutung. Die gefährlichen Rückstände der Uranerzaufbereitung und
der Abraum der Minen lagern häufig unzureichend gesichert unter freiem Himmel. Dabei
müssen sie ebenso wie Atommüll für die nächsten Jahrtausende sicher gelagert werden.
Fast alle Atombombentests fanden auf dem Land indigener Völker statt. Auf ihrem Land sind
Atommülldeponien für die Nuklearabfälle aus aller Welt geplant. Aus dem Inhalt: - Uran - Gefahr für Mensch und Natur Dr. Georg Löser Dr. Georg Löser Michael Briefs Anke Diederich / Katrin Jaschinski Thomas Siepelmeyer Günter Wippel Renate Domnick Martin Lenk Hintergrund Bettina Dannheim / Regine Richter Thomas Breuer Werner Aron / Berhard Mogge Der lange Weg zur Gerechtigkeit Berichte Anke Diederich Nachrichten, Rezensionen, Infoe Einzelheft 5 Euro zzl. Porto. Jahresabonnement 10 Euro, für Infoe-Mitglieder 7,50 Euro in der BRD portofrei Bezugsadresse: Institut für Ökologie und Aktionsethnologie (infoe) e.V. |
Bearbeitet am: 04.03.2006/ad