Schweizerischer Eisenbahn- und
Verkehrspersonal-Verband
Syndicat du personnel des transports
Sindacato del personale del transporti
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Medieninformation 24. August 1998
| Atommüll-Transporte
auf die Schiene Die europäischen Eisenbahngewerkschaften sind sich einig, daß die Erzeugung von Atomstrom keine Lösung für die Zukunft darstellt. Sie verlangen, dass die Transporte von Atommüll auf ein striktes Minimum beschränkt und auf der Schiene abgewickelt werden. Damit soll grösstmögliche Sicherheit für alle, Menschen und Umwelt, erreicht werden.
Das einstimmig verabschiedete Dokument fordert, dass sämtliche Transporte von radioaktivem Material - sogar schwach radioaktiv - auf der Schiene zu erfolgen haben. Dies im Interesse der Bevölkerung und der Umwelt, ist doch die Eisenbahn das sicherste Transportmittel. Die Gewerkschaften verlangen, dass schon für die Prävention - Ausbildung und Information - alles für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Eisenbahnen getan wird. Zudem sollen sich alle Bediensteten, welche mit solchen Transporten in Kontakt kommen, medizinischen Kontrollen unterziehen können. Die Transportbehälter, welche für den Transport von abgebrannten Brennelementen verwendet werden, sollen zudem die entsprechenden Crash-Tests, Feuerresistenz- und Drucktests bestanden haben. Zur Zeit existiert in der Schweiz ein Transportstop für Atommüll-Transporte. Die Gewerkschaft SEV wird die Zustimmung für die Wiederaufnahme der Transporte nur erteilen, wenn die Punkte, die in der Plattform vom 21. August 1998 angenommen wurden, erfüllt sind. Beilage: Gewerkschaftliche Plattform über Atommüit-Transporte
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Bearbeitet am: 10.09.1998/ad