Gemäß unserem Auftrag und mit ausdrücklichem Einverständnis der Bürgerinitiative und der Polizei-Einsatzleitung haben wir uns bei allen größeren Castor-Demonstrationen der letzten Zeit bemüht, als Friedensstifter, Vermittler und Seelsorger deeskalierend zu wirken.
Mit dieser Absicht schreiben wir auch die folgenden Berichte; denn der Friede ist nur oberflächlich zurückgekehrt. Die körperlichen und seelischen Verletzungen aus den Tagen um den Atommülltransport wirken nach und werden durch einige Berichterstattungen, Kommentare und politische Verlautbarungen verstärkt. Wir können nicht schweigen. Zu Pfingsten 1996 wenden wir uns an die Öffentlichkeit in der Hoffnung, daß Gottes guter Geist uns allen einen neuen Anfang ermöglicht.
Wir sind bereit, mit allen über unsere Berichte und Erfahrungen, über unsere ethischen Grundsätze und Beurteilungen zu reden und sie auch hinterfragen zu lassen.
Wir stellen die von uns dokumentierten und bezeugten Erfahrungen hiermit der Öffentlichkeit und allen Beteiligten zur Verfügung. Wir tun das im Sinne des folgenden Liedes aus unserem neuen "Evangelischen Gesangbuch" (EG 607, 1-3):
Vertrauen wagen dürfen wir getrost,
denn du, Gott, bist mit uns, daß wir leben.
Unrecht erkennen sollen wir getrost,
denn du, Gott, weist uns den Weg einer Umkehr.
Schritte erwägen können wir getrost,
denn du, Gott, weist uns den Weg deines Friedens.
Die Broschüre umfaßt 36 Seiten und ist zu beziehen über:
Superintendent
An den Kirche 7a
29451 DANNENBERG
Redaktion: Hans Ulrich Krieger, Peter Kritzokat, Klaus-Markus Kühnel
Verantwortlich i. S. d. Presserechtes:
Superintendent Peter Kritzokat, Dannenberg - Propst Hans-Jürgen Wolters, Lüchow
Druck: Kirchenkreisamt Dannenberg